Berufsverband Österreichischer PsychologInnen (BÖP) zum Rücktritt von Rudolf Anschober

Wien (OTS) - Mit großem Bedauern hat der Berufsverband Österreichischer PsychologInnen (BÖP) vom Rücktritt Rudolf Anschobers erfahren. „Rudolf Anschober hat als Gesundheitsminister erstmals die psychische Gesundheit auf eine Stufe mit der körperlichen Gesundheit gestellt“, erklärt BÖP-Präsidentin a.o. Univ.-Prof.in Dr.in Beate Wimmer-Puchinger. „Dies war ein richtiger und wichtiger Schritt und hat zur dringend notwendigen Enttabuisierung psychischer Erkrankungen beigetragen.“

Immer wieder hat Rudolf Anschober auf die Versorgungslücken bei der Behandlung von Menschen mit psychischen Erkrankungen in Österreich hingewiesen – auch auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Berufsverband Österreichischer PsychologInnen – und auf rasche Lösungen gedrängt. Im Rahmen eines Runden Tisches zur psychischen Gesundheit hat er im Vorjahr erstmals alle wichtigen EntscheidungsträgerInnen zu einem Gespräch zusammengebracht. Dabei hat Rudolf Anschober die Kompetenz von PsychologInnen immer erkannt und unseren Berufsstand unterstützt.

„Wir danken Rudolf Anschober für seinen großen Einsatz für die psychische Gesundheit in Österreich, für seine offenen Worte und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute und vor allem viel Gesundheit“, so a.o. Univ.-Prof.in Dr.in Beate Wimmer-Puchinger.

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