Auftakt der STEIERMARK SCHAU: Mobiler Pavillon am Wiener Heldenplatz

Filmisches Steiermark-Panorama zeigt das Bundesland auf 50 Meter langer Leinwand aus künstlerischer Sicht. Im Lockdown ist die Ausstellung umfassend digital zu sehen.

  • Der mobile Pavillon der STEIERMARK SCHAU eröffnet uns eine völlig neue Chance, das Kulturland Steiermark mitsamt seinen Künstlerinnen und Künstlern, seiner Vielseitigkeit und seinem Innovationsgeist zu präsentieren und zu einer Auseinandersetzung mit dem Steirischen einzuladen. Die Online-Präsentation der STEIERMARK SCHAU ist eine Einladung an alle Interessierten, die Inhalte des mobilen Pavillons schon vor den vier weiteren Stationen in den steirischen Regionen kennenzulernen
    Christopher Drexler, Kulturlandesrat Steiermark
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  • Die Tiefe der Auseinandersetzung mit der Steiermark ist bemerkenswert. Die STEIERMARK SCHAU rückt die Kultur gewichtig ins Zentrum. Sie ist gerade jetzt zur Orientierung in gesellschaftlichen und existenziellen Fragen von enormer Bedeutung
    Astrid Kury, Kuratorin des mobilen Pavillons der STEIERMARK SCHAU
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  • Die filmische Darstellung schlägt Brücken zwischen den vielseitigen Facetten der Steiermark. Sie ermöglicht eine tiefgehende Selbstreflexion der Steiermark, die durch die Zugänge der Kunstschaffenden um neue Blickwinkel bereichert wird. Der mobile Pavillon ist der Auftakt für eine stärkere künstlerische Präsenz der Steiermark über die Landesgrenzen hinaus, die mit der digitalen Präsentation der Ausstellung des Landes zusätzlich gestärkt wird.“
    Christopher Drexler, Kulturlandesrat Steiermark
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  • Die Präsentationsform im mobilen Pavillon der STEIERMARK SCHAU geht weit über das statische, konservative Ausstellungsformat hinaus. Sie ermöglicht ein tiefes Eindringen in die Inhalte und ein emotionales Erlebnis. Das Medium Ausstellung, wie es sich in Zukunft darstellen wird, wird hier vorweggenommen
    Alexander Kada, Gestalter des mobilen Pavillons der STEIERMARK SCHAU
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Wien (OTS/LCG) - Mit der STEIERMARK SCHAU ruft Kulturlandesrat Christopher Drexler ein wegweisendes Ausstellungsformat ins Leben, das künftig alle zwei Jahre stattfinden wird. Erstmals gastiert die Ausstellung des Landes auch in Wien und präsentiert sich in einem 800 Quadratmeter großen mobilen Pavillon, der von Alexander Kada als weithin sichtbare Lichtinstallation gestaltet wurde. Die durchgehend digital produzierten künstlerischen Filmbeiträge sind auf einer eigens gestalteten Website auf steiermarkschau.at online zu erleben und sorgen auch während des Lockdowns für ein ansprechendes Ausstellungserlebnis. Kuratorin Astrid Kury hat für die 50 Meter lange Panorama-Leinwand 24 Beiträge von insgesamt 78 Kunstschaffenden ausgewählt, die steirische Landschaften erforschen und einen neuen Blick auf Vertrautes ermöglichen. Die Filmbeiträge zeigen außergewöhnliche Panoramabilder der aktuellen Steiermark in einer monumentalen Rundumsicht. Besucherinnen und Besucher blicken in der imposanten Installation auf Mur, Erzberg, Spielbergring, Fichtenwälder, Moore, Geschäftsportale, Sozialeinrichtungen und Grenzlandschaften und erleben die Zugfahrt von Wien nach Graz aus künstlerischer Sicht. Die Filme zeigen den Facettenreichtum der Steiermark als Tourismusdestination, Wirtschafts-, Innovations- und Forschungsstandort, Naturjuwel und lebendigen Kulturschauplatz. Zusätzlich erweitern filmische Wissensbeiträge sowie „Stimmen zur Steiermark“ das Bild dieses Bundeslandes.

„Der mobile Pavillon der STEIERMARK SCHAU eröffnet uns eine völlig neue Chance, das Kulturland Steiermark mitsamt seinen Künstlerinnen und Künstlern, seiner Vielseitigkeit und seinem Innovationsgeist zu präsentieren und zu einer Auseinandersetzung mit dem Steirischen einzuladen. Die Online-Präsentation der STEIERMARK SCHAU ist eine Einladung an alle Interessierten, die Inhalte des mobilen Pavillons schon vor den vier weiteren Stationen in den steirischen Regionen kennenzulernen“, sagt Kulturlandesrat Christopher Drexler und ergänzt: „Die filmische Darstellung schlägt Brücken zwischen den vielseitigen Facetten der Steiermark. Sie ermöglicht eine tiefgehende Selbstreflexion der Steiermark, die durch die Zugänge der Kunstschaffenden um neue Blickwinkel bereichert wird. Der mobile Pavillon ist der Auftakt für eine stärkere künstlerische Präsenz der Steiermark über die Landesgrenzen hinaus, die mit der digitalen Präsentation der Ausstellung des Landes zusätzlich gestärkt wird.“

„Die Tiefe der Auseinandersetzung mit der Steiermark ist bemerkenswert. Die STEIERMARK SCHAU rückt die Kultur gewichtig ins Zentrum. Sie ist gerade jetzt zur Orientierung in gesellschaftlichen und existenziellen Fragen von enormer Bedeutung“, ergänzt Kury.

„Die Präsentationsform im mobilen Pavillon der STEIERMARK SCHAU geht weit über das statische, konservative Ausstellungsformat hinaus. Sie ermöglicht ein tiefes Eindringen in die Inhalte und ein emotionales Erlebnis. Das Medium Ausstellung, wie es sich in Zukunft darstellen wird, wird hier vorweggenommen“, ist Kada überzeugt.

Streifzug durch die steirische Kulturlandschaft

Die Steiermark hat eine vielfältige und reiche Kulturszene, die vor allem von jüngeren Generationen getragen wird. Die Ausstellung „wer wir sind. Kunst – Vielfalt – Landschaft“ gibt anhand unterschiedlicher Landschaften einen exemplarischen Überblick über die aktuelle Kunstszene des Landes mit Fokus auf Fotografie, Kunstvideo und experimentellem Film. Das Panorama wird von sechs filmischen Ausstellungsbeiträgen ergänzt, die das Verständnis von Landschaft vertiefen. Sie zeigen die Bandbreite der Steiermark in der Vielfalt ihrer Sprachenlandschaften und in der Artenvielfalt ihrer Kulturlandschaften. In thematischen Karten beleuchten sie, wie sich die landschaftliche Vielfalt auf den Alltag der Menschen auswirkt. Zudem befragen sie Persönlichkeiten des Kulturlandes Steiermark zu ihrer Beziehung zum Land und den Landschaften. Ein Beitrag ist den 15 Leader-Regionen gewidmet, die Zukunftsräume im großen europäischen Kontext gestalten.

Premiere für die STEIERMARK SCHAU: Drei Museen und die mobile Kunsthalle

Mit der ersten STEIERMARK SCHAU wird bis 31. Oktober 2021 unter der Ägide des Universalmuseums Joanneum ein inhaltlicher Bogen zwischen der Vergangenheit und Zukunft des Landes gespannt. Unter dem Titel „was war“ präsentiert das Museum für Geschichte historische Räume und Landschaften, wobei das Wechselspiel zwischen Mensch und Natur im Mittelpunkt steht. Das Volkskundemuseum zeigt die Schau „wie es ist. Welten – Wandel – Perspektiven“, in der es aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen und Fragestellungen auf den Grund geht. Im Kunsthaus Graz ist „was sein wird. Von der Zukunft zu den Zukünften“ zu sehen; eine Betrachtung zahlreicher Zukunftsmöglichkeiten in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen. Die mobile Kunsthalle wird im Anschluss an Wien in Hartberg, Spielberg, Schladming und Bad Radkersburg zu sehen sein.

Weitere Informationen auf steiermarkschau.at

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