NEOS zu Schmid: Alles außer sofortiger Rücktritt ist eine Farce

Schellhorn: „Jemand, der so unredlich an die Spitze der ÖBAG gekommen ist, kann nicht noch ein Jahr bleiben und Österreich schaden. Kurz und Blümel müssen sofort handeln.“

Wien (OTS) - „Wie lange wollen Kanzler Kurz, Finanzminister Blümel und ihre ,Familie’ die anständigen Menschen in diesem Land eigentlich noch verhöhnen?“, fragt NEOS-Wirtschaftssprecher Sepp Schellhorn, nachdem in Medienberichten kolportiert wird, dass ÖBAG-Alleinvorstand Thomas Schmid noch ein weiteres Jahr an der Spitze der österreichischen Staatsbeteiligungen bleiben will und soll. „So weich würde man in der Privatwirtschaft gerne einmal fallen."

Jemand, der so unredlich an die Spitze der ÖBAG gekommen ist, könne, so Schellhorn, „schlichtweg nicht noch ein weiteres Jahr in dieser wichtigen Position bleiben, die volle Gage von immerhin rund einer halben Million Euro beziehen und dann elegant und großherzig auf die Vertragsverlängerung verzichten. So jemand muss umgehend zurücktreten, nicht erst in einem Jahr. Wenn Schmid so sehr an Macht und Geld hängt, dass er das nicht einsieht, müssen Kurz und Blümel ihn zum sofortigen Rückzug bewegen. Ein weiteres Jahr mit Thomas Schmid an der Spitze bedeutet nur die Verlängerung einer handlungsunfähigen ÖBAG und ein weiteres Jahr an Reputations- und Vertrauensverlust für den Wirtschafts- und Finanzstandort Österreich.“

Dass Schmid weiterhin das Vertrauen des Aufsichtsrates genießt, könne nur damit erklärt werden, dass Schmid nicht nur sich selbst, sondern auch den Aufsichtsrat für die ÖBAG ausgesucht hat, meint Schellhorn: „Der Aufsichtsrat ist damit Teil des Problems, nicht Teil der Lösung. Da dem Aufsichtsrat das Wohlergehen des Vorstands offensichtlich wichtiger ist als das Wohlergehen des Unternehmens, kann er auch seine Aufgabe als Kontrollgremium nicht erfüllen. Es braucht also sofort eine völlige Neuaufstellung der ÖBAG - diesmal nach sauberen und transparenten Kriterien und nicht danach, wer leicht ,steuerbar' ist und zur ,Familie’ gehört.“

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