MAN - "Friss oder stirb"

Die Bürgerlisten Oberösterreich kurz BLOÖ setzen sich für die Belegschaft der MAN STEYR ein. Die BÖG, die Bürgerlisten Österreich Gewerkschaft, handelt rechtzeitig.

Landeshauptmann Stelzer ist aufgerufen sich für den Erhalt der Arbeitsplätze einzusetzen. Gerade in der Statutarstadt, wo ab Ende April die Landesausstellung unter dem Titel ARBEIT, WOHLSTAND, MACHT stattfindet, darf die Belegschaft eines solchen Leitbetriebes nicht unter die Räder geraten
Wolfgang Stöger 4. Landesliste der Bürgerlisten OÖ/WIRtschaft

LINZ/STEYR (OTS) -

Friss oder Stirb – MAN

Fressen oder gefressen werden, diese darwinistische Sichtweise des neokapitalistischen Systems hat, wie viele andere Städte zuvor nun auch die Belegschaft von den MAN-Werken Steyr, in ihren Sog gerissen. Die entscheidende Frage vor der nun die Belegschaft steht: „Gemeinsam in den Abgrund oder weniger Butter auf das Brot?“

Die Abstimmung, welche unter der Belegschaft stattfinden soll, ob die 1950 Beschäftigten und die 275 Leasingarbeiter das „Angebot“ einer Weiterführung unter schlechteren Rahmenbedingungen annehmen sollen oder nicht, ist an Zynismus nicht zu übertreffen.

Wir haben zweifelsohne Systeme erschaffen, welche wider jeglicher Logik und Vernunft sind. Immer mehr, immer schneller, damit einige Wenige noch mehr Haben. Diese Wenigen sind die Aktionäre und Vorstände, welche auf ihre Boni-Zahlungen warten. Auch sie sind Getriebene eines kranken Systems, jedoch den hohen Preis zahlen meist die Arbeiter und Angestellten in den unteren Rängen. Als ob Alleinverdiener, welche ein Haus gebaut haben und ein Auto besitzen, um überhaupt in die Arbeit zu kommen, eine Wahl haben würden, irgendein Angebot abzulehnen?

Wer nach (politischen) Verantwortlichen sucht, sollte den Blick in die jüngere Vergangenheit richten. Politiker, wie die britische Premierministerin Margret Thatcher trieben die Deregulierung voran und befeuerten die neoliberalen „Wirtschaftsreformen“. Diese Linie wurde in Österreich von Teilen der ÖVP und dem damaligen Kanzler Wolfgang Schüssel aufgegriffen und im Kleid des christlich-sozialen hat die neoliberale Agenda in die österreichische Innenpolitik Einzug genommen. Wessen geistiges Kind und politische Erfindung Sebastian Kurz als Bundeskanzler ist, wissen wir heute. Unter Kurz wurde nicht nur die Farbe der ÖVP gewechselt, sondern auch die christlich-sozialen Werte als Vehikel benutzt, um im Hintergrund die neoliberale Agenda weiter voranzutreiben. Deswegen ist auch die Spenderliste, welche den Bundeskanzler im Wahlkampf gesponsert haben, so wie sie eben ist. Ein Sammelbecken von Leuten aus Wirtschaft und Industrie, eben Leuten, wie Siegfried Wolf.

Selbst dieses Faktum aus der jüngeren Geschichte und der österreichischen Realpolitik wird nicht dazu führen, dass das kranke System hinterfragt und schon gar nicht bekämpft wird. Denn der gelernte Österreicher weiß, wie die politisch Verantwortlichen, so lange das Schnitzerl und das Bier leistbar bleibt, wird alles so bleiben, wie bisher. Weitere Schließungs,- und Kündigungsandrohungen werden folgen. Dagegen werden wir uns von der OÖ Bürgerliste einsetzen und laden jeden und jede ein, welche sich einbringen möchten. Gemeinsam sind wir stark und können etwas erreichen.

"Landeshauptmann Stelzer ist aufgerufen sich für den Erhalt der Arbeitsplätze einzusetzen. Gerade in der Statutarstadt, wo ab Ende April die Landesausstellung unter dem Titel ARBEIT, WOHLSTAND, MACHT stattfindet, darf die Belegschaft eines solchen Leitbetriebes nicht unter die Räder geraten", sagt Wolfgang Stöger vom Wirtschaftsflügel der Bürgerlisten Oberösterreich

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Martin Gollner und Anna Berndorfer
SpitzenkandidatInnen der BLOÖ
Büro der Bürgerlisten Oberösterreich
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4722 Peuerbach
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