Deutsch: Kurz legt ÖsterreicherInnen faule Eier ins Nest

Kurz schlägt nächstes Kapitel der falschen Hoffnungen und leeren Versprechungen auf – Pandemie lässt sich nicht über Facebook-Videos bekämpfen

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Bundesgeschäftsführer Christian Deutsch kritisiert die von Kanzler Kurz in einem Facebook-Video getätigten Aussagen als „faule Eier“, die den ÖsterreicherInnen „ins Nest gelegt“ werden. „Kurz setzt mit seinen heutigen Aussagen seine Politik der falschen Hoffnungen und leeren Versprechen unbeirrt fort. Die Intensivstationen sind voll und der Kanzler ist abgetaucht und war zu feige, Gegenmaßnahmen zu setzen. Jetzt taucht er mit einem Video wieder auf, um Öffnungen anzukündigen. Das ist das Gegenteil von Führung in einer Krise“, stellt Deutsch fest. ****

Tatsache sei, dass Österreich beim Durchimpfen der Bevölkerung weit zurückfällt. „Kurz konnte keine Impfdose zusätzlich nach Österreich holen. Stattdessen hat er mit seinem diplomatischen Totalversagen in der EU Porzellan zerschlagen und Österreich ins Abseits manövriert“, sagt Deutsch.

Um bis Ende Juni zwei Drittel der Bevölkerung durchgeimpft zu haben, wie Kurz das verspricht, müssten 100.000 Menschen am Tag in Österreich geimpft werden. „Davon sind wir meilenweit entfernt“, so Deutsch. „Herr Bundeskanzler, diese falschen Hoffnungen und leeren Versprechungen schaden der Pandemie-Bekämpfung und sie schaden Österreich“, betont Deutsch und erinnert daran, dass noch lange nicht alle Menschen über 65 geimpft sind und noch immer viele SeniorInnen auf die versprochenen Gratis-FFP2-Masken warten.

„Eine Pandemie lässt sich nicht über Pressekonferenzen und Facebook-Videos bekämpfen. Hier braucht es inhaltliche Substanz, Entschlossenheit und Mut. All das fehlt bei Kurz völlig“, konstatiert Deutsch. "Wo waren Sie, Herr Bundeskanzler, als es Mut und Entschlossenheit gebraucht hat, um die Gesundheitsversorgung zu sichern?", fragt Deutsch. Fakt ist, dass die Intensivstationen gefährlich hoch belegt sind und die Neuinfektionen steigen. „Und Kurz hat nichts dazu beigetragen, effektive Gegenmaßnahmen zu setzen. Im Gegenteil: Der Kanzler fällt durch Abtauchen auf. Wenn es aber darum geht, PR-Texte vom Teleprompter zu lesen und wieder falsche Hoffnungen zu wecken, dann ist er zur Stelle“, resümiert Deutsch. (Schluss) up

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