NEOS zu Arbeitsmarktdaten März: Ein Viertel mehr Arbeitslose als vor der Krise

Gerald Loacker: „Der Arbeitsmarkt wird nicht in Schwung kommen, solange die Bundesregierung weiterhin im Schneckentempo impft.“

Wien (OTS) - „Wir haben im Vergleich zu März 2019 einen Anstieg der Arbeitslosigkeit um 25 Prozent. Die Langzeitarbeitslosigkeit hat sich verdoppelt und auch die Jugendarbeitslosigkeit wächst massiv“, zieht NEOS-Sozialsprecher Gerald Loacker den Vergleich zu den Arbeitsmarktdaten von vor zwei Jahren. „Die Bundesregierung klopft sich selbst auf die Schulter, weil der Arbeitsmarkt nicht mehr so ramponiert ist, wie im März 2020. Um aber wirklich erkennen zu können, in welcher prekären Lage wir uns immer noch befinden, darf man nicht die Zahlen vom Höhepunkt der Corona-Krise heranziehen.“ Außerdem werden die aktuellen Zahlen nicht halten, ist sich Loacker sicher, da der erneute Lockdown im Osten Österreichs seine Spuren hinterlassen wird. „Von einer Erholung können die von der Krise am stärksten betroffenen Branchen außerdem nur träumen. Bei Hotellerie und Gastronomie verzeichnen wir ein Plus von 78 Prozent.“

Für den NEOS-Sozialsprecher ist klar: „Der Arbeitsmarkt wird nicht in Schwung kommen, solange die Bundesregierung weiterhin im Schneckentempo impft. Wenn wir hier nicht endlich vorankommen, wenn die Regierung weiterhin munter mit Beschränkungen und Lockdowns arbeitet, wenn weiterhin ein echtes Ausstiegsmodell für das Landzeitmodell Kurzarbeit fehlt, dann werden Wirtschaft und Arbeitsmarkt auch nicht den dringend benötigten Turbo erhalten.“

Bundeskanzler Kurz, erinnert Loacker, habe Anfang März versichert, dass bis April, also mit Stichtag heute, alle Menschen über 65 geimpft sein werden: „Laut dem offiziellen Impfdashboard haben allerdings erst 19 Prozent der 65- bis 79-Jährigen die erste Impfung erhalten! So wird das einfach nichts. Vor allem nicht, wenn Kurz und Anschober auf 750.000 Impfdosen von Johnson&Johnson verzichten und auf EU-Ebene weitere Lieferungen blockieren. Die Menschen wollen keine Hilfsgelder, sie wollen arbeiten! Doch solange die Regierung nicht ihren Job erledigt, werden sie weiterhin in Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit gehalten.“

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