Für fast 1/3 der Österreicher hat Spinat am Gründonnerstag Tradition

Traditionelle Speisen in der Karwoche haben ihre Anhänger.

Wien (OTS) - Auch wenn Ostern dieses Jahr wieder im kleineren Kreis stattfinden wird: Traditionelle Speisen in der Karwoche haben ihre Anhänger. So ist etwa Spinat am Gründonnerstag besonders in der Steiermark ein beliebter Fixpunkt, in den westlichen Bundesländern wird das grüne Blattgemüse seltener aufgetischt.

Rund um Feiertage gibt es unterschiedliche Traditionen und Bräuche, auch wenn es darum geht, was auf den Tisch kommt. Wie es in Österreichs Haushalten mit Spinat am Gründonnerstag und Fisch am Karfreitag aussieht, dem ist eine aktuelle Umfrage im Auftrag von iglo unter 1.000 Österreicherinnen und Österreichern nachgegangen.

3 von 10 Österreichern essen Spinat am Gründonnerstag

Spinat mag man, oder eben nicht. In Österreich erfreute er sich jedenfalls gerade im vergangenen Jahr der Pandemie wachsender Beliebtheit. So wanderten im Jahr 2020 alleine 16 Prozent mehr Packungen Tiefkühlspinat über die Ladentische (mehr als 12,5 Mio. Packungen) als noch im Vorjahr. Cremespinat war die mit Abstand beliebteste Zubereitungsart (ca. 6,7 Mio. Packungen), gefolgt von Blattspinat (ca. 4,2 Mio. Packungen) und passiertem Spinat (ca. 1,6 Mio. Packungen).*

Mit dem Gründonnerstag ist das Blattgemüse traditionell besonders stark verbunden, wie die aktuelle Umfrage im Auftrag von iglo ans Licht bringt: So ist Spinat an diesem Tag für 3 von 10 Befragten ein kulinarischer Fixpunkt, für weitere 28 Prozent ist es immerhin eine Option, aber kein unbedingtes Muss. Doch auch Spinat-Verweigerer gibt es: 46 Prozent der Österreicher geben an, am Gründonnerstag keinen Spinat zu essen.

Steiermark ist „Spinathochburg“

Die „Spinathochburg“ schlechthin ist passenderweise die „Grüne Mark“ Steiermark. Hier ist Spinat für 46 Prozent ein Fixpunkt am Gründonnerstag. Auch die Niederösterreicher und die Burgenländer halten die Tradition tendenziell hoch: Je 39 Prozent servieren das grüne Blattgemüse. Wenig Spinatliebhaber gibt es hingegen im Westen Österreichs. In Vorarlberg steht an diesem Tag nur bei 6 Prozent Spinat auf dem Speiseplan, in Tirol bei 16 Prozent, in Salzburg immerhin noch bei 20 Prozent.

Ein Fünftel isst Fisch am Karfreitag

Doch nicht nur der Gründonnerstag ist für viele Österreicherinnen und Österreicher mit einer eindeutig zuordenbaren Speise verbunden, sondern auch der darauf folgende Karfreitag. An diesem Tag kommt traditionell Fisch auf den Tisch und diesem Brauch folgt ein Fünftel der Österreicher. Weitere 30 Prozent halten es flexibel nach Lust und Laune. Gefestigter ist Fisch am Karfreitag bei älteren Personen: Überdurchschnittlich oft kommt er bei den über 60jährigen (29 Prozent) auf den Tisch.

*Quelle: Alle Daten der Kategorie TK stammen von: Nielsen, LEH inkl. Diskonter, exkl. TK-Pizza, TK-Torten/Desserts und Eis, FY 2020

Über die Umfrage

Für die iglo Trendstudie wurden im März 2021 insgesamt 1.003 Personen repräsentativ für die 18-69jährige Bevölkerung in Österreich von INTEGRAL mittels Onlinebefragung (CAWI) befragt.

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