Matznetter und Silvan: 1.000 Euro Gutscheinheft wäre Gewinn für Wirtschaft und Konsumenten

Wien (OTS/SK) - Die SPÖ-Abgeordneten Rudolf Silvan und Christoph Matznetter haben in der Nationalratssitzung am Mittwoch einen Antrag zur Stärkung von Betrieben, die von der Corona-Krise besonders betroffen sind, eingebracht. Der Antrag der Abgeordneten sieht vor, dass jeder österreichische Haushalt einen Gutschein im Wert von 1.000 Euro erhält, der bei österreichischen Betrieben bis Jahresende eingelöst werden kann. Die Regierungsparteien stimmten jedoch gegen den Vorschlag der beiden Sozialdemokraten. ****

„Österreichs Wirtschaft erholt sich bisher kaum von der Corona-Krise und hinkt im internationalen Vergleich hinterher“, begründet SPÖ-Wirtschaftssprecher Matznetter diesen Antrag. In den ersten fünf Wochen des Jahres war das BIP in Österreich laut Wifo um rund 12,5 Prozent niedriger als im Vorjahreszeitraum. Die Bereiche Tourismus, Gastronomie, Kultur, körpernahe Dienstleistungen sowie Fitnessstudios und Sportstätten sind von der Krise überdurchschnittlich hart getroffen. „In besonderen Zeiten braucht es besondere Maßnahmen. Schon das Wiener Konzept der Gastro- und Reparaturgutscheine hat gezeigt, dass schnelle und unbürokratische Unterstützung funktionieren kann“, unterstrich Matznetter.

Silvan sieht in der ablehnenden Haltung der Regierungsparteien eine vergebene Chance, die nicht nur für Österreichs Wirtschaft, sondern auch für Österreichs KonsumentInnen Auswirkungen mit sich bringt. Silvan: „Eine Stärkung der Kaufkraft durch das SPÖ-Gutscheinheft hätte nicht nur einen positiven Impuls für den Arbeitsmarkt ausgelöst, sondern hätte vor allem auch für jene KonsumentInnen, die während der Krise nicht aus dem Vollen schöpfen können, einen immensen Vorteil gebracht.“ (Schluss) PP/bj

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