Grüne/Disoski begrüßt Österreichs Mitgliedschaft in der UNO-Frauenstatuskommission

Neue Impulse durch internationalen Austausch

Wien (OTS) - „Ich freue mich, dass Österreich Mitglied der UN-Frauenstatuskommission wird“, begrüßt Meri Disoski, Frauensprecherin der Grünen im Nationalrat, das Engagement Österreichs in der sogenannten „Commission on the Status of Women“ der Vereinten Nationen. „Wir kämpfen weltweit seit über einem Jahr mit einer Pandemie, die uns alle betrifft, auf Frauen aber besonders drastische Auswirkungen hat“, hält Disoski fest. „Hier geht es darum, auf internationaler Ebene Gegenstrategien zu entwickeln, damit die Pandemie uns in puncto Gleichstellung nicht zurückwirft."

Die Grüne Frauensprecherin wird am 23. März digital an der Konferenz teilnehmen. „Wir haben im letzten Jahr auch in Österreich zahlreiche Maßnahmen gesetzt, etwa im Kampf gegen Gewalt an Frauen, die in der Pandemie noch stärker geworden ist“, sagt Disoski. Nicht von ungefähr hatte UN-Generalsekretär Antonio Gueterres von Anfang an von einer „Schattenpandemie“ gesprochen. Doch auch abseits von Gewalt hat die Pandemie die Ungleichheit zwischen den Geschlechtern massiv verschärft: „Das betrifft in Österreich etwa die steigende unbezahlte Arbeit von Frauen, die verstärkte Corona-bedingte Arbeitslosigkeit von Frauen oder die schlechten Arbeitsbedingungen in systemrelevanten Berufen. Wir brauchen hier endlich ein System, im dem sich diese Relevanz sowohl auf dem Konto als auch in den Arbeitsbedingungen niederschlägt“, sagt Disoski.

„Ich freue mich, an der Konferenz teilnehmen und mich mit internationalen Akteur*innen austauschen zu können“, unterstreicht Disoski. „Vor allem geht es mir darum, von anderen Ländern zu lernen, was in puncto Gleichstellung möglich ist: Gewaltschutz, geschlechtergerechte Arbeitsmarktpolitik, eine fairere Verteilung unbezahlter Arbeit, Lohntransparenz – die Herausforderungen liegen auf der Hand.“ Mit 26. März beginnt die vierjährige Amtsperiode Österreichs als Teil der Frauenstatuskommission. „Unser Ziel ist es, durch den internationalen Austausch neue Impulse für die eigene politische Arbeit mitzunehmen“, betont die Frauensprecherin.

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