SJ-Stich: „40.000 Maturant*innen müssen Reformstau der Bundesregierung ausbaden!“

Sozialistische Jugend unterstreicht in Matura-Debatte die Forderung nach Abschaffung der Matura

Wien (OTS) - „Die aktuelle Performance von Bildungsminister Faßmann ist ein Desaster mit Ansage. Anstatt schon vor Monaten einen langfristigen Plan aufzustellen, hantelt sich Faßmann von Pressekonferenz zu Pressekonferenz. Den Preis für diese Trägheit bezahlen rund 40.000 Maturant*innen. Statt Planbarkeit und geordneter Vorbereitung herrscht bei vielen Maturant*innen trotz richtiger und wichtiger Matura-Erleicherungen weiterhin Unsicherheit und Sorge“, sagt Paul Stich, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend Österreich (SJ), anlässlich der heutigen Pressekonferenz des Bildungsministers.

Auch für kommende Jahrgänge sei es nun notwendig, die Zeichen der Zeit zu erkennen und zukunftsweisende Entscheidungen zu treffen. „Die Matura in ihrer aktuellen Form ist ein Relikt aus längst vergangenen Zeiten. Es ist höchste Zeit, unser Bildungssystem ins 21. Jahrhundert zu führen. Unser Vorschlag dazu liegt auf dem Tisch: Die Matura muss durch Projektarbeiten, etwa orientiert an einer ausgebauten Vorwissenschaftlichen Arbeit, ersetzt werden. Die Reifeprüfung wäre dann nicht mehr länger nur ein lästiger Abschlusstest, sondern kann Jugendlichen tatsächlich etwas fürs Leben mitgeben“ so Stich abschließend.

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