Moritz Eisner ermittelt zum 50. Mal am ORF-„Tatort“

ORF-2-Premiere für Jubiläumskrimi „Die Amme“ mit Harald Krassnitzer, Adele Neuhauser und Christina Scherrer

Wien (OTS) - 1998 stand er für „Nie wieder Oper“ (14. März 2021, 0.20 Uhr, ORF 2) zum ersten Mal als Moritz Eisner vor der Kamera. Mehr als 20 Jahre, zahlreiche Auszeichnungen und noch mehr Topquoten später wird Publikumsliebling Harald Krassnitzer am Sonntag, dem 14. März 2021, on air zum 50. Mal an einen „Tatort“ gerufen. Die Zeit läuft, wenn es in „Die Amme“ für Krassnitzer gemeinsam mit TV-Partnerin Adele Neuhauser einen Fall um eine tote Prostituierte, ein verschwundenes Kind und einen psychopathischen Serienmörder zu lösen gilt. In weiteren Rollen des neuen ORF-Krimis spielen u. a. Christina Scherrer, Hubert Kramar, Günter Franzmeier, Max Mayer, Eric Emsenhuber, Christian Strasser, Sophie Aujesky und Andrea Wenzl. Zum bereits dritten Mal bei einem Austro-„Tatort“ Regie führte Christopher Schier, diesmal nach einem Drehbuch von Mike Majzen. „Tatort – Die Amme“ wurde 2020 in Wien und Umgebung gedreht und ist eine Produktion des ORF, hergestellt von Prisma Film- und Fernsehproduktion.

Harald Krassnitzer: Vom „Sturm und Drang“ zu „einer etwas ruhigeren und klareren Art“

Publikumsliebling Harald Krassnitzer über 50-mal Austro-„Tatort“:
„Als wir angefangen haben, wurde noch auf Film gedreht, wobei es hin und wieder mal Materialschäden gab. Mittlerweile sind wir in der digitalen Welt angekommen, schneller geworden. Natürlich hat sich die Rolle ebenfalls verändert. Was begonnen hat mit Sturm und Drang sowie einer gewissen Ruppigkeit, hat sich zu einer Gesetztheit mit einer etwas ruhigeren und klareren Art entwickelt. Vor allem seit der Konstellation mit Adele ist es hier zu einer Verdichtung gekommen. Und es hat uns zwischendurch auch in die Höhen des Grimme-Preises gebracht, der mich natürlich stolz macht. Unvergessen ist für mich mein Knie-Unfall kurz vor Start der Dreharbeiten in Tirol zu ,Glaube, Liebe, Tod‘, wo die Patellasehne gerissen ist und die Kniescheibe sich plötzlich im Oberschenkel befand. So laufe ich dann im Film mit einer Spezialschiene und Krücken rum.“ Und Krassnitzer weiter über den Jubiläumskrimi „Die Amme“: „Er führt uns auf mehreren Ebenen in emotionale Abgründe. Bibi kommt so an einen Punkt, an dem sie merkt, dass ihr die Auseinandersetzungen zu viel werden und sie unter Schlaflosigkeit leidet. Weil ihr permanent durch den Kopf geht, dass wir immer eine Spur zu spät kommen. Und dass man unter so einem extremen Druck steht, wenn gleichzeitig ein Kind geschützt, befreit oder gefunden werden muss. Was für Polizisten immer eine besonders große Belastung ist. Moritz kümmert sich, sorgt sich und versucht Wege zu finden, wie er ihr helfen kann.“

Christina Scherrer: „Ein Knochenjob, in den man hineinwachsen muss“

Im Fall „Schock“ stand sie Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) und Bibi Fellner (Adele Neuhauser) bereits als Assistentin zur Seite. In „Die Amme“ (und auch im bereits abgedrehten Film „Verschwörung“) kehrt Christina Scherrer als Assistentin Meret Schande ins BKA zurück. „Es ist eine Herausforderung, in ein bestehendes Team einzusteigen. Meret ist superfrisch, sie will ihren Job möglichst gut machen und macht natürlich noch Fehler. Sie nimmt dabei in Kauf, dass man in extremen Situationen auch mal zurechtgewiesen wird. Doch sie ist schon gut gewappnet und weiß, dass das ein Knochenjob ist, in den man hineinwachsen muss und der Spuren hinterlässt.“ Und weiter über die Vorbereitungen auf ihre Rolle: „Ich habe das Glück, dass es in meinem Bekanntenkreis einen ehemaligen Polizisten der Sondereinheit WEGA gibt, die ja auch in unseren ,Tatorten‘ immer wieder zum Einsatz gerufen wird. Den habe ich einige Sachen fragen können, und das war sehr spannend und hilfreich. Zudem habe mich ganz gut in die Polizeiarbeit eingelesen, glaube ich. Gern würde ich aber mal so was wie ein Job-Shadowing machen. Einfach einen Tag lang dabei sein und als Beobachterin im Hintergrund einen Tagesablauf bei der Polizei, am besten im BKA, mitverfolgen.“

Mehr zum Inhalt

Anonym wird in den frühen Morgenstunden der Fund einer Toten in einer trostlosen Wohngegend gemeldet. Jana Gruber (Susi Ramberger) ist in ihrem Haus brutal getötet worden. Indizien deuten darauf hin, dass die Frau als Prostituierte gearbeitet hat und dass sie ein Kind hatte. Doch von dem Kind, einem zehnjährigen Sohn, fehlt jede Spur. Der anonyme Anrufer wird ermittelt, und erstaunlicherweise gibt es einen Akt zu ihm: Gustav Langer (Christian Strasser) ist früher öfter mit dem Gesetz in Konflikt geraten und kannte das Opfer – als Freier – bereits länger. Aber ist er auch Janas Mörder? Moritz (Harald Krassnitzer) und Bibi (Adele Neuhauser) zweifeln daran. Schon sehr bald jedoch erkennen sie Gemeinsamkeiten zwischen dem aktuellen Fall und einem ungeklärten Mord vor einiger Zeit. Die Möglichkeit der Existenz eines planmäßig agierenden Serientäters alarmiert die Ermittler/innen zutiefst. Die Kommissare sind bis aufs Äußerste gefordert, sie ermitteln bis zur Erschöpfung gegen die Zeit und einen psychopathischen Mörder.

Auf der ORF-TVthek (TVthek.ORF.at) wird „Tatort – Die Amme“ als Live-Stream und nach der TV-Ausstrahlung für sieben Tage als Video-on-Demand (zwischen 20.00 und 6.00 Uhr) bereitgestellt.

Noch mehr Harald Krassnitzer und Adele Neuhauser in ORF 2

Das Austro-Erfolgsduo steht am Sonntag, dem 14. März, auch abseits der „Tatort“-Ermittlungen im Fokus von ORF 2: Peter Schneeberger begleitet Harald Krassnitzer um 23.05 Uhr an die „Orte der Kindheit“ und spricht mit ihm u. a. über seinen Traum, Schauspieler zu werden. Als Schauspielerin, Künstlerin, Frau, Mutter und Großmutter geht Adele Neuhauser dann um 23.35 Uhr „Auf Spurensuche“ und lässt dabei ihr bewegtes Leben Revue passieren. Mit „Nie wieder Oper“ macht Harald Krassnitzer um 0.20 Uhr eine Zeitreise an den Anfang seiner „Tatort“-Ermittlungen. Und schon am Samstag, dem 13. März, geht es für Adele Neuhauser noch einmal zurück an den Start, wenn um 22.00 Uhr Bibi Fellners erster Fall „Vergeltung“ für jede Menge Spannung sorgt.

Das Austro-„Tatort“-Jahr 2021

Mit „Verschwörung“ erwartet das Publikum von ORF 2 2021 auch noch ein weiterer Austro-„Tatort“. Auf dem Drehplan stehen für dieses Jahr außerdem wieder zwei Fälle.

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