ORF trauert um Klaus Emmerich

Langjähriger ORF-Korrespondent verstorben

Wien (OTS) - Der ORF trauert um Klaus Emmerich: Der erste fix angestellte ORF-Korrespondent ist am 25. Februar 2021 92-jährig verstorben. Als ORF-Korrespondent hat er 1969 das Büro in Bonn aufgebaut, später war er USA-Korrespondent für den ORF und erster Auslandskorrespondent im ORF-Büro Brüssel.

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: „Jahrzehnte lang war Klaus Emmerich für das ORF-Publikum das Gesicht aus Bonn, Washington und Brüssel und ein Markenzeichen für herausragende Qualität der ORF-Information. Doch nicht nur als Korrespondent, sondern auch als Chefredakteur von FS 2 hat er wesentlich zur Relevanz und zu Glaubwürdigkeit und Verlässlichkeit der ORF-Information beigetragen und einen der Grundsteine gelegt, dass der ORF noch heute die Nachrichtenquelle Nummer eins für die Österreicherinnen und Österreicher ist. Unsere Anteilnahme gilt seiner Frau und seinen Kindern.“

Klaus Emmerich wurde am 3. Juni 1928 in Frankfurt/Main als Sohn österreichischer Eltern geboren, absolvierte 1947 die Matura in Spittal/Drau. An der Universität Wien studierte er zunächst Welthandel, betätigte sich bereits seit 1949 als Journalist, zunächst in Deutschland („Deutsche Zeitung“, „Süddeutsche Zeitung“) und war von 1950 bis 1964 für „Die Presse“ tätig.

Von 1964 bis 1969 war er als Hauptabteilungsleiter Wirtschaft beim WDR tätig, ehe er am 1. September 1969 in den ORF eintrat und die Leitung des Korrespondentenbüros Bonn übernahm.
Von 1978 bis 1980 war Emmerich Chefredakteur des Aktuellen Dienstes in FS 2 und in Personalunion Chef der Wirtschaftsredaktion des ORF. Von 1980 bis 1989 leitete Emmerich das ORF-Büro Washington, vom Juli 1989 bis zu seiner Pensionierung am 31. Jänner 1992 war er Leiter des ORF-Büros Brüssel.

Rückfragen & Kontakt:

http://presse.ORF.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | GOK0001