Pfurtscheller: Hilfe für Frauen am Arbeitsmarkt kommt an

ÖVP-Frauensprecherin lobt ressortübergreifende Maßnahmen

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Frauen leisten beruflich und privat oft Übermenschliches – schon immer und nunmehr verstärkt durch die Corona-Krise. Die Situation am Arbeitsmarkt ist für Frauen derzeit aufgrund der notwendigen Lockdowns sehr angespannt, gerade auch in den am meisten betroffenen Branchen Tourismus und Gastronomie ist die Arbeitslosigkeit enorm gestiegen. Die Bundesregierung hat deshalb von Beginn der Krise an ressortübergreifend Maßnahmen gesetzt, um Frauen am Arbeitsmarkt zu unterstützen. Das haben auch Frauenministerin Susanne Raab und Arbeitsminister Martin Kocher in ihrer Pressekonferenz eindrucksvoll erläutert, sagt ÖVP-Frauensprecherin Abg. Elisabeth Pfurtscheller heute, Mittwoch, nach der Pressekonferenz.

Pfurtscheller begrüßt das umfassende Paket, das Raab und Kocher zur Förderung von Frauen gemeinsam geschnürt haben. „Das ist nicht nur dringend notwendig, sondern auch in Hinblick auf den internationalen Frauentag, der jährlich am 8. März begangen wird, erfreulich. Viel ist schon passiert, weitere wichtige Maßnahmen kommen jetzt hinzu“, führt Pfurtscheller an:

Im Frauenressort wurden im Jahr 2020 insgesamt 171 Frauenberatungs- und Betreuungsangebote mit rund 6,2 Millionen Euro gefördert. 151 Stellen bieten auch konkrete Beratungen zum Thema Bildung und Arbeit an. Diese Frauen- und Mädchenberatungsstellen haben einen Flächendeckungsgrad von knapp 90 Prozent und sind damit in fast allen politischen Bezirken Österreichs vertreten. „Und die Nachfrage ist groß“, betont Pfurtscheller.

Im Integrationsbereich unterstützt das Ministerium derzeit sieben Projekte zum Thema Arbeitsmarktintegration von Frauen mit Migrationshintergrund. Schwerpunkte sind hier Beratung und Ausbildung für Gesundheitsberufe/Pflege sowie Beratung zu Berufseinstieg/ Lern- und/oder Ausbildungsbegleitung. Im Jänner wurden spezielle Online-Deutschkurse auch für Frauen mit Migrationshintergrund in der Gastro-, Hotellerie- und Tourismusbranche gestartet. In den Integrationszentren in ganz Österreich gibt es Kurse und Beratungen zur Förderung und Arbeitsmarktintegration von Mädchen und Frauen mit Migrationshintergrund. Und im März 2021 werden ergänzende Beratungsformate und (Online-)-Seminare in diesem Bereich angeboten.

Ein besonderes Anliegen ist der ÖVP-Frauensprecherin die Familie. „Die Arbeitslosigkeit von Frauen trifft immer auch die Familien. Eine wichtige Säule ist hier der Familienhärtefonds speziell für Familien, in welchen ein Elternteil coronabedingt arbeitslos wurde oder in Kurzarbeit musste. Darüber hinaus unterstützen die rund die 400 Familienberatungsstellen in ganz Österreich, die aus dem Familienressort mit insgesamt 12,6 Millionen Euro gefördert werden, Frauen in herausfordernden Lebenslagen.“

Für die Jugend hat die Bundesregierung die Task-Force Jugendarbeitslosigkeit gegründet, die mit einer Vielzahl von Initiativen auch jungen Mädchen hilft, am Arbeitsmarkt wieder Fuß zu fassen. „Es gibt also viele Maßnahmen, um Frauen am Arbeitsmarkt in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen. Danke dafür“, schließt Pfurtscheller.

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