Volkshilfe Wien: Soziale Gerechtigkeit ist das Gebot der Stunde

Häupl & Wehsely rufen Bundesregierung zu Maßnahmen gegen Corona-Armutswelle auf

  • Ich appelliere an die Bundesregierung, die drohende Gefahr einer landesweiten Armutswelle ernst zu nehmen und mit der Kindergrundsicherung schnellstmöglich jene abzusichern, denen eine Kindheit in Armut droht. Soziale Gerechtigkeit ist das Gebot der Stunde. Wer jetzt in soziale Maßnahmen investiert, der verhindert teure Folgekosten
    Michael Häupl, Präsident Volkshilfe Wien
    1/2
  • Ich lehne den in den Medien herumgeisternden Begriff der „Lost Generation“ zutiefst ab. Wir müssen unseren Jugendlichen gerade jetzt glaubwürdige Zukunftschancen bieten und neben einer echten Jobgarantie, auch für einen fairen Mindestlohn sorgen
    Tanja Wehsely, Geschäftsführerin Volkshilfe Wien
    2/2

Wien (OTS) - Zur Unterstützung der bundesweiten Volkshilfe-Kampagne „Existenzsicherung. Für alle. Jetzt.“ finden der Präsident und die Geschäftsführerin der Volkshilfe Wien, Michael Häupl und Tanja Wehsely klare Worte in Richtung Bundesregierung.

Eine dringende Warnung Richtung Regierung formuliert Michael Häupl: „Ich appelliere an die Bundesregierung, die drohende Gefahr einer landesweiten Armutswelle ernst zu nehmen und mit der Kindergrundsicherung schnellstmöglich jene abzusichern, denen eine Kindheit in Armut droht. Soziale Gerechtigkeit ist das Gebot der Stunde. Wer jetzt in soziale Maßnahmen investiert, der verhindert teure Folgekosten.“

„Wir beobachten in unseren Einrichtungen seit Monaten einen Zustrom an Menschen, die nach dem Verlust ihres Arbeitsplatzes plötzlich in Armut und finanzieller Not gelandet sind“ erklärt Tanja Wehsely die aktuelle Situation und führt fort: „Das sind jene Menschen, auf die seitens der Regierung vergessen wird und denen das Wasser schon jetzt bis zum Hals steht. Die signifikante Erhöhung des Arbeitslosengeldes auf 70-80% ist daher unabdingbar. Ebenso braucht es eine „Lebenssicherung“ für alle, die jetzt in Not geraten sind und ein Paket zum Delogierungsstopp.“

Ich lehne den in den Medien herumgeisternden Begriff der „Lost Generation“ zutiefst ab. Wir müssen unseren Jugendlichen gerade jetzt glaubwürdige Zukunftschancen bieten und neben einer echten Jobgarantie, auch für einen fairen Mindestlohn sorgen", ergänzt Wehsely abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Volkshilfe Wien Gemeinnützige Betriebs-GmbH
Romana Bartl
Public Affairs/Presse
+43 676 8784 1770
R.Bartl@volkshilfe-wien.at
www.volkshilfe-wien.at
www.facebook.com/VolkshilfeWien

Favoritenstraße 83
1100 Wien

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VHW0001