„Report“: Mutations-Bezirke, ein Jahr Pandemie – Mikrokosmos Bad Gleichenberg, WKStA und Mehrsprachigkeit in Österreich

Am 23. Februar um 21.05 Uhr in ORF 2; zu Gast im Studio: Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser, SPÖ

Wien (OTS) - Susanne Schnabl präsentiert den „Report“ am Dienstag, dem 23. Februar 2021, um 21.05 Uhr in ORF 2 mit folgenden Themen:

Die Mutations-Bezirke

Dem Kärntner Bezirk Hermagor macht die britische Mutation des Coronavirus schwer zu schaffen. Mit einer Sieben-Tages-Inzidenz von über 500 ist er österreichweit am stärksten betroffen. Jetzt folgen schärfere Maßnahmen – etwa eine Testpflicht in den Skigebieten wie in Tirol. Dort sorgt im Bezirk Schwaz die südafrikanische Mutation für Verunsicherung – es sind 60 Prozent aller Fälle Österreichs. Wie kam es dazu und wie kann das Virus nun aufgehalten werden? Ein Bericht von Christian Zechner.

Zu Gast im Studio ist der Kärntner Landeshauptmann Peter Kaiser, SPÖ.

Ein Jahr Pandemie – Mikrokosmos Bad Gleichenberg

Seit fast genau einem Jahr hält das Coronavirus das Land in Atem – am 25. Februar 2020 wurden die ersten zwei Fälle in Innsbruck bestätigt. Drei Lockdowns haben das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben verändert, auch im steirischen Kurort Bad Gleichenberg: Statt Kurgästen kommen jetzt ehemalige COVID-Patientinnen und -Patienten auf Reha. In den Tourismusschulen im Ort läuft seit einer Woche Schichtbetrieb mit Hoffnung auf einen normalen Sommer. Das hofft auch Familie Wolf: Sie betreibt ein Busunternehmen samt Reisebüro und ein Ausflugslokal. Der Familienbetrieb steht seit November still. Eine Reportage von Nicole Kampl.

Ermittlungs-Druck

Mit den Ermittlungen gegen Finanzminister Gernot Blümel ist die WKStA, die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft, selbst ins politische Kreuzfeuer geraten. Wieder einmal. Vor allem die ÖVP verteidigt „ihren“ Finanzminister, spricht von Schlampereien und einer langen Liste von Verfehlungen der WKStA. Im „Report“ nimmt dazu unter anderem der Gründer der WKStA, der ehemalige Staatsanwalt und Grün-Politiker Walter Geyer, Stellung. Stefan Daubrawa und Julia Ortner berichten.

Vielsprachig und unterrepräsentiert

Weltweit gibt es fast 7.000 Sprachen – wie viele und welche Sprachen in Österreich vertreten sind, ist seit der Volkszählung 2001 jedoch nicht mehr erhoben worden. Genauer bekannt ist, wie es um den Migrationshintergrund in der Bevölkerung steht: 23,7 Prozent der Menschen in Österreich haben ihre Wurzeln im Ausland. Das spiegelt sich aber nicht in der Politik wider. Quer durch die Parteien und die unterschiedlichen Ebenen sind Migrantinnen und Migranten nahezu überall unterrepräsentiert. Eser Akbaba und Yilmaz Gülüm haben mit fünf Vertreterinnen und Vertretern der Parlamentsparteien gesprochen, die selbst Migrationshintergrund haben, und sie gefragt, wie ihre Erfahrungen zum Wert und zur Wertschätzung von Mehrsprachigkeit in Österreich sind.

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