Staatssekretär Brunner: „Raschere EMA-Impfstoff-Zulassung notwendig für TakeOff der Luftfahrt“

„Unnötig lange Genehmigungsverfahren bremsen den Impffortschritt und hemmen den Aufschwung der Luftfahrt“

Wien (OTS) - „Das TakeOff der Luftfahrtbranche ist abhängig von einem erfolgreichen Impffortschritt“, so der für Luftfahrt zuständige Staatssekretär Magnus Brunner: „Mit der Impfung haben wir einen echten Gamechanger und die Chance auf ein Stück mehr Normalität. Die Wissenschaft hat ihren Beitrag geleistet, nun sind die Behörden am Zug rasch die vorhandenen Präparate zu prüfen und zuzulassen. Die EMA muss hier schneller handeln. Denn jeder Tag Pandemie kostet Unternehmen in der Luftfahrt weltweit Millionen, vernichtet Jobs und schafft Unsicherheit.“

Die internationalen Tendenzen in der Reisebranche gehen in Richtung Nachweis einer Impfung oder eines negativen Tests. Eurocontrol hat eine Prognose zur Erholung des heimischen Luftfahrtmarktes abgegeben, diese bildet drei mögliche Szenarien ab, abhängig von der Durchimpfungsrate der Bevölkerung. „Je nach Impffortschritt erreicht der österreichische Luftverkehr frühestens Ende 2023 das Vorkrisenniveau. Bis dahin steht der Branche noch eine schwere Zeit bevor. Je mehr Impfstoffe verfügbar sind, desto schneller geht es wieder bergauf. Gerade jetzt, wo wir uns in der entscheidenden Phase für die Buchungen des Sommerurlaubs befinden, braucht die Flugbranche Sicherheit. Die EMA muss hier ihren Beitrag durch rasche und professionelle Genehmigungsverfahren liefern“, so Brunner abschließend.

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