NEOS zu Gastro-Öffnung: Hü-Hott-Kommunikation der Regierung ist ein Desaster

Schellhorn: „Wenn Regierung jeden Tag etwas anderes sagt, ist es kein Wunder, wenn alle verzweifeln. Es war genug Zeit, die Alternative zum Dauer-Lockdown ordentlich vorzubereiten.“

Wien (OTS) - „Am Montag haben Kanzler Kurz und Gesundheitsminister Anschober noch erklärt, der Lockdown für die Gastronomie, den Tourismus und den Kulturbereich werde fix bis ,rund um Ostern’, also bis Anfang April, verlängert - heute heißt es vom Kanzler plötzlich, es sei noch nicht sicher, was nach dem 1. März passieren wird. Wer soll sich denn da noch auskennen? Und wer soll unter diesen Umständen irgendetwas planen können, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und den Gästen irgendeine Öffnungsperspektive geben können?“, fragt NEOS-Wirtschaftssprecher Sepp Schellhorn. „Wenn Kurz und Anschober jeden Tag etwas anderes sagen, ist es kein Wunder, wenn die Unternehmerinnen und Unternehmer nur mehr verzweifeln.“

Öffnungsplan spätestens bis 1.3. gefordert.

Schellhorn fordert die Regierung einmal mehr auf, einen klaren Plan für die weiteren Öffnungsschritte vorzulegen. „Allerspätestens am 1.3. muss die Regierung einen klaren und nachvollziehbaren Öffnungsplan mit konkreten Zielen und Parametern vorlegen. Ihr Hü-Hott-Kurs und ihre desaströse Kommunikation gehört umgehend eingestellt. Das ,Reintesten’ würde überall eine sichere Wiedereröffnung erlauben, das haben wir Gastronomen immer gesagt - Kurz soll keine Märchen erzählen, sondern endlich dafür sorgen, dass die Tests auch an jeder Ecke erhältlich sind.“ Das habe die türkis-grüne Bundesregierung in zwölf Monaten Pandemie leider immer noch nicht zusammengebracht. „Wie kommen die Unternehmerinnen und Unternehmer dazu, weiterhin die Versäumnisse der Regierung auszubaden? Wir wären alle gerne bereit, zu kontrollieren, dass nur Menschen mit gültigem Test unsere Betriebe besuchen - ermöglichen müssen das aber Kurz und Anschober. Sie hatten wahrlich genug Zeit, diese Alternative zum Dauer-Lockdown ordentlich vorzubereiten“, so Sepp Schellhorn abschließend.

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