NEOS: Ein Jahr Corona - und die Bundesregierung hat immer noch keinen Plan

Loacker: „Was wir sehen, ist ein türkis-grüner Hü-Hott-Kurs mit fatalen Folgen für die Gesellschaft, unsere Wirtschaft und die Kinder und Jugendlichen.“

Wien (OTS) - „Ein Jahr, nachdem die ersten Corona-Fälle in Österreich diagnostiziert worden waren, fehlt der türkis-grünen Bundesregierung immer noch ein Plan, wie wir mit dem Virus leben können“, reagiert NEOS-Gesundheitssprecher Gerald Loacker auf die heutige „Bilanz-Pressekonferenz“ von Gesundheitsminister Anschober. „Was wir erleben, ist ein hilfloses Aufsperren-Zusperren-Aufsperren-Zusperren. Von ‚Jeder wird jemanden kennen, der an Corona gestorben ist‘ über unzählige ‚entscheidende Phasen‘ bis hin zum ‚Licht am Ende des Tunnels‘ und ,Treffen Sie niemanden’ - ÖVP und Grüne irren im Hü-Hott-Kurs blind und orientierungslos durch die Krise. Das hat fatale Folgen für die Gesellschaft, unsere Wirtschaft und die Kinder und Jugendlichen.“

Ernüchternde Bilanz

Loacker bezeichnet die Bilanz des Krisenmanagements als „bestenfalls ernüchternd“. Die Bundesregierung sei mit allen Prestigeprojekten gescheitert. „Die Corona-App wurde durch eine unnötige Pflicht-Diskussion in den Sand gesetzt. Das Freitesten war ein Bauchfleck, den die Opposition zum Glück verhindern konnte. Die an sich sinnvolle Corona-Ampel hat man nach nur zwei Wochen abmontiert.“ Auch die jüngsten Diskussionen um Digitalisierungsprojekte zeigen für Loacker, dass „ÖVP und Grüne mit dem Krisenmanagement schlicht überfordert sind. Beim ,Kaufhaus Österreich' sind zwei Millionen, bei ,Österreich Testet' eineinhalb Millionen Euro verpulvert worden. Und das für Plattformen, die schlecht bis gar nicht funktionieren oder in zwei Stunden um kaum Geld nachprogrammiert werden können.“

Impfplan umsetzen statt Pressekonferenz

Für die kommenden Monate sind laut dem NEOS-Gesundheitssprecher zwei Dinge wesentlich: „Testen, testen, testen und impfen, impfen, impfen. Nur durch die Impfung kommen wir rasch aus der Pandemie. Der Gesundheitsminister sollte besser auf die eine oder andere Pressekonferenz verzichten und sich um die schnelle Verteilung und Verimpfung der Impfstoffe kümmern.“

Loacker wiederholt die Forderung, den Faktor natürliche Immunität zu nutzen, solange die Impfstoffe knapp sind. „Mit dem flächendeckenden Angebot von Antikörpertests könnte man leicht feststellen, wer die Erkrankung schon hinter sich hat und somit immun ist und kein weiteres Mal schwer erkranken wird. Diese Menschen müssten nicht jetzt geimpft werden, sondern erst, wenn genug Impfstoff in Österreich ist. Wir müssen die Richtigen impfen!“

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