Schleritzko, Schnöll & Ottenschläger: Lösung sorgt für Aufatmen bei Pendlerinnen und Pendlern

VP-Landesräte aus NÖ und Salzburg sowie ÖVP-Verkehrssprecher danken Finanzminister Blümel und begrüßen Ende der Zitterpartie am Rücken der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

St. Pölten (OTS) - Nach den heutigen Ankündigungen der Bundesregierung wird es zu keinen Ausdünnungen im Angebot auf der Westbahn-Strecke kommen. „Die gefundene Lösung sorgt für ein Aufatmen bei den Pendlerinnen und Pendlern. Es ist zu begrüßen, dass diese Zitterpartie am Rücken der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nun ein Ende gefunden hat“, so Niederösterreichs Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko, Salzburgs Verkehrslandesrat Stefan Schnöll und ÖVP-Verkehrssprecher Andreas Ottenschläger.

Zwtl.: LR Schleritzko: „Öffis in Vertrauenskrise. Diskussion zur Unzeit.“

„Es ist wichtig und richtig, dass es eine Lösung gibt. Der öffentliche Verkehr, egal ob Bus oder Bahn, steckt aufgrund der Corona-Pandemie in einer tiefen Vertrauenskrise. Viele Pendlerinnen und Pendler haben Sorge, die Öffis zu benutzen und fragen sich, wie sicher ihr Arbeitsweg ist. Die Diskussion über die Einstellung des halben Angebots auf der Westbahn-Strecke kam daher zur Unzeit und hat dem Image der Bahn zutiefst geschadet. Hier hat ein Machtwort des Verkehrsministeriums gefehlt“, ist Landesrat Schleritzko überzeugt.

„Wir in Niederösterreich halten seit einem Jahr den öffentlichen Verkehr aufrecht, bezahlen ÖBB und Busunternehmen weiterhin und haben damit einen Verlust von rund 13 Millionen Euro gemacht. Dass also gerade jetzt die Bundesbahnen mit Kürzungen drohten, zeugt von wenig Fingerspitzengefühl“, so Schleritzko.

Zwtl.: LR Schnöll: „Gilt Verantwortung für Fahrgäste wahrzunehmen.“

Ähnlich hoch sind die Verluste im Bundesland Salzburg. „Der Salzburger Verkehrsverbund musste 2020 Verluste von rund 11 Millionen Euro hinnehmen. Ich sehe es als unsere Verantwortung, den öffentlichen Verkehr für die vielen Pendlerinnen und Pendler aufrecht zu erhalten. Aus unserer Sicht gilt das auch für die Bundesbahnen und das Verkehrsministerium: Das Angebot im Fernverkehr soll nicht nur bereitgestellt werden, wenn große Gewinne erzielt werden können, sondern auch in einer Pandemie, wo durch das gleiche Angebot die Ansteckungsgefahr vermindert werden kann. Das liegt zur Gänze in der Verantwortung des Verkehrsministeriums.“

Zwtl.: VP-Verkehrssprecher Ottenschläger: „Unsere Forderung nach Reformen zeigt, wie sehr uns die ÖBB am Herzen liegen“

Für den Abgeordneten zum Nationalrat ist klar: „Wer mit Staatshilfen schwarze Zahlen schreibt, muss auch Verantwortung übernehmen.“ Die ÖBB haben während der Corona-Krise erhebliche finanzielle Unterstützung erhalten. „In Zeiten der Pandemie dann anzukündigen, gegen die Interessen der eigenen Kundinnen und Kunden die Hälfte der Züge auf der Westbahnstrecke zu streichen, ist mir unverständlich“, so Ottenschläger. „Es wird daher auch eine umfassende Evaluierung brauchen, wie die ÖBB ihrem Auftrag künftig in solchen Situationen selbständig nachkommen können. Meine Forderung nach einem Beitrag des Unternehmens im Gegenzug zur staatlichen Unterstützung bleibt aufrecht. Reformen und Zukunftsstrategien zu verlangen, damit das Unternehmen wettbewerbsfähig wird, zeigt nur, dass mir die Zukunft der ÖBB am Herzen liegt“, so Ottenschläger abschließend.​

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