VP-Gerstl zu SPÖ und Ibiza: Rotes PR-Netzwerk verheddert sich immer mehr in Widersprüche!

Befragungen werfen schiefes Licht auf Aussagen von Niko Pelinka

Wien (OTS/ÖVP-PK) - „Die Akten belegen immer deutlicher, wie sehr die SPÖ bereits lange vor der Veröffentlichung in die Machenschaften rund um das Ibiza-Video verwickelt war. Schließlich war die SPÖ neben den NEOS die einzige Partei, der das Video für kolportierte drei Millionen Euro angeboten wurde“, so der VP-Fraktionsführer im Ibiza Untersuchungsausschuss Wolfgang Gerstl. In den Befragungen des SPÖ-nahen Netzwerks an PR-Experten und ehemaligen Kommunikationsmitarbeitern treten, so Gerstl, immer neue drängende Fragen zutage.

„Hinzu kommt, dass sich die Personen seit 2017 immer wieder untereinander über das Video unterhalten haben, sich im Ausschuss aber immer neue und widersprüchliche Darstellungen ergeben“, verweist Gerstl etwa auf „gravierende Unterschiede“ bei den Auskünften der gestrigen Auskunftsperson P. und des in der Vorwoche befragten Niko Pelinka. „Die zeitlichen Angaben unterscheiden sich derart massiv, dass Pelinka gut beraten wäre, hier selbst für Aufklärung zu sorgen“, so Gerstl. Erschwerend käme hinzu, dass Pelinka bereits der falschen Beweisaussage im Rahmen einer Zeugenvernehmung im Oktober 2019 verdächtigt wird. Damals hatte er verschwiegen, den damaligen Bundeskanzler Christian Kern über das belastende Material informiert und den Kontakt zwischen dem damaligen stellvertretenden Klubobmann Thomas Drozda und Anwalt M. hergestellt zu haben.

„Gestern hat sich herausgestellt, dass Pelinka schon im August 2017 mit Auskunftsperson S. über ein Video gesprochen hat. Pelinka selbst hatte aber zu Protokoll gegeben, erst im März 2018 vom Video Kenntnis erlangt zu haben. Dass wir erneut mit unterschiedlichen Informationen konfrontiert wurden, rüttelt massiv an der Glaubwürdigkeit der Aussagen“, so Gerstl. Dabei sorgte schon die erste Befragung im gestrigen Ausschuss bei Gerstl für Kopfschütteln. „Einen derart arroganten und respektlosen Auftritt hat es in diesem Ausschuss noch nicht gegeben. Noch deutlicher kann man die eigene Geringschätzung gegenüber dem Parlament gar nicht zum Ausdruck bringen“, kritisiert der VP-Fraktionsführer.

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