Kinderfreunde: Kindeswohlkommission darf nicht zur Alibiaktion verkommen

Stehen für ernst gemeinte Bemühungen als Expert/innen zur Verfügung

Wien (OTS) - „Die von Vizekanzler Kogler angekündigte Kindeswohlkommission hat nur dann eine Berechtigung, wenn dadurch das Leben von Kindern verbessert werden soll und nicht nur jenes der Regierungsparteien“, mahnt Christian Oxonitsch, Bundesvorsitzender der Österreichischen Kinderfreunde. Für politische Ablenkungsmanöver und Alibiaktionen sei das Thema zu ernst.

Die Bundesregierung könne schon vorab beweisen, wie ernst sie es meint: „Zum Einen müssen die kürzlich abgeschoben Familien unverzüglich zurück nach Österreich geholt werden, auch um die Perspektive der betroffenen Kinder in den Prozess einzubeziehen. Zum Anderen müssen bis zum Ende der Beratungen der Kommission alle Abschiebungen von Kindern ausgesetzt werden“, fordert Oxonitsch. Nur unter diesen Voraussetzungen seien die Ankündigungen der Bundesregierung ernst zu nehmen.

Eine etwaige Einladung in die Kommission würden die Kinderfreunde prüfen, wenn es so weit ist: „Als eine Organisation, die seit dem ersten Beschluss der UN-Konvention vor über 30 Jahren immer bedingungslos für die Kinderrechte eingetreten ist, bieten wir unsere Expertise gerne an – jedoch nur, wenn das Bemühen wirklich ernst gemeint ist“, so Oxonitsch abschließend.

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