Korosec: „Coronatests müssen für ältere Menschen einfach zugänglich sein – am besten direkt beim Dienstleister“

Seniorenbund-Präsidentin fordert nach dem Vorbild der Schulen kostenlose Corona-Selbsttests bei Dienstleistern vor Ort.

Wien (OTS) - „Das Prozedere bei dem Einrittstests für körpernahe Dienstleistungen muss dringend überdacht werden, da es besonders für Seniorinnen und Senioren eine große Herausforderung darstellt“, fordert Seniorenbund-Präsidentin Ingrid Korosec. Sie regt an, die Corona-Selbsttests direkt bei den Dienstleistern, etwa Frisören oder Heilmasseuren, zu ermöglichen. „Die Eintrittstests vor Ort sind in den Schulen zugelassen, wieso sollte das auch bei Dienstleistern nicht funktionieren?“, gibt Korosec zu bedenken.

„Für die meisten älteren Menschen sind die öffentlichen Teststraßen zu Fuß nicht erreichbar. Dann bleibt nur noch die kostenpflichtige Testung in der Apotheke – und das ist ungerecht! Die Tests kosten immerhin zwischen 20 und 40 Euro. Wenn man dann noch ein Taxi braucht, sind das schnell 50 bis 70 Euro“, rechnet Korosec vor. „Wie viele Seniorinnen oder Senioren können sich so etwas leisten?“, fragt die Seniorenbund-Präsidentin.

Die Selbsttests vor Ort würden diese Hürde abbauen. „Damit helfen wir sowohl Dienstleistern als auch Kundschaft“, so Korosec. Als Alternative kann sich Korosec kostenlose Coronatests bei Apotheken, Ärzten und in allen Laborstellen vorstellen. „Wichtig ist jetzt, schnell Maßnahmen zu setzen, damit ältere Menschen wieder stärker am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können!“, betont Korosec abschließend.

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