NEOS: Sputnik V muss rasch geprüft werden

Gerald Loacker: „Jeder, der sich nicht dafür einsetzt, dass Österreich alles an sicheren Impfstoffen, die verfügbar sind, auch bekommt, nimmt weitere Todesopfer und Lockdowns in Kauf.“

Wien (OTS) - „Wir müssen nun alles daran setzen, dass so viele Menschen wie möglich geimpft werden“, sagt NEOS-Gesundheitssprecher Gerald Loacker und richtet in diesem Zusammenhang einen klaren Appell an die Bundesregierung, sich bei der EU dafür einzusetzen, dass die EMA rasch prüft, ob der russische Impfstoff Sputnik V zugelassen werden kann. „Ganz oben stehen natürlich die Qualitätskriterien, die eigehalten werden müssen. Sollte sich aber bestätigen, dass Sputnik V sicher ist und zuverlässig wirkt, dann muss die Bundesregierung, allen voran Bundeskanzler Kurz und Gesundheitsminister Anschober, dafür sorgen, dass Österreich augenblicklich in die Beschaffung geht.“ Immerhin, so Loacker, gehe ein aktueller Zwischenbericht einer Phase-3-Studie mit 20.000 Teilnehmer_innen von einer hohen Wirksamkeit von 91,6 Prozent aus. „Neben der Prüfung durch die EMA kann und muss die AGES schnell selbst ein Zulassungsverfahren starten. Die Bundesregierung darf hier nicht wieder schlafen, mit der Folge, dass wir die Letzten sind, die einen neuen Impfstoff bekommen.“

Das Schneckentempo der Regierung beim Impfen müsse beendet werden: „Jeder, der sich nicht dafür einsetzt, dass Österreich alles an sicheren Impfstoffen, die verfügbar sind, auch bekommt, macht sich mitschuldig, dass Menschen sterben, die durch eine raschere Impfung gerettet werden hätten können und nimmt weitere Lockdowns in Kauf“, sagt der NEOS-Gesundheitssprecher abschließend.

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