Richard Burton, CEO von TOJOY Westeuropa, zum umfassenden Investitionsabkommen zwischen der EU und China

Peking (ots/PRNewswire) - Am 30. Dezember 2020 hat die Europäische Kommission das Umfassende Investitionsabkommen mit China (CAI) grundsätzlich bestätigt. Die CAI-Verhandlungen zwischen der EU und China zu diesem komplexen Thema haben vor fast sieben Jahren begonnen. Die CAI ist eines der bedeutendsten und ambitioniertesten Abkommen, das China jemals mit einem ausländischen Partner geschlossen hat.

Die kumulierten ausländischen Direktinvestitionen aus China in der EU beliefen sich in den letzten 20 Jahren auf rund 120 Milliarden Euro, hauptsächlich in Infrastrukturprojekte, Immobilien und High-Tech-Unternehmen. Die EU-Investitionen in China beliefen sich im gleichen Zeitraum auf rund 140 Milliarden Euro, ein Großteil davon in der Fertigungsindustrie.

Von dem Abkommen erwartet sich die EU ein besseres Gleichgewicht in den Handelsbeziehungen zwischen der EU und China. China hat sich darin zu einem besseren Zugang zu seinem schnell wachsenden 1,4-Milliarden-Verbrauchermarkt verpflichtet. Das Abkommen zielt darauf ab, gleiche Wettbewerbsbedingungen für europäische Unternehmen in China zu gewährleisten, damit diese gleichberechtigt mit inländischen privaten und staatlichen Unternehmen konkurrieren können.

Dies ist besonders zu Beginn des Jahres 2021 von großer Bedeutung, wirkt sich doch die Pandemie weiterhin negativ auf die weltweiten Wachstumstrends aus. Indem sie bedeutenden Kapitalgebern aus aller Welt einen freieren Zugang zu investitionsbedürftigen Sektoren ermöglichen, ergreifen die EU und China damit wichtige Maßnahmen im Kampf gegen die wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie.

Das CAI wirkt sich auf mehrere Sektoren aus und liberalisiert den Zugang, indem es die hohen Anforderungen an Joint Ventures lockert oder ganz ausräumt. Dazu gehören beispielsweise obligatorische Technologietransfers und eine hohe Beteiligung der Regierung an der Technologielizenzierung.

EU-Unternehmen in mehreren Sektoren, die ausdrücklich unter das Abkommen fallen, werden sich die in dem Abkommen festgelegten Richtlinien sehr wahrscheinlich zunutze machen. Dies umfasst Forschung und Entwicklung biologischer Ressourcen, den internationalen Seeverkehr, Fahrzeuge mit neuartigem Energieantrieb und die private Gesundheitsversorgung.

Außerdem bietet das Abkommen die Chance einer umfassenderen Zusammenarbeit zwischen europäischen und chinesischen Partnern. Ich gehe davon aus, dass dieses Abkommen EU-Unternehmen nicht dazu veranlassen wird, lokale Partnerschaften oder Joint Ventures aufzugeben, sondern davon, dass diese Partnerschaften ausgewogener und transparenter werden. Der zusätzliche Druck der derzeitigen Reisebeschränkungen aufgrund der Pandemie hat zur Folge, dass qualitativ hochwertige lokale Partnerschaften für jedes EU-Unternehmen, das erfolgreiche Geschäftstätigkeiten in China plant, immer wichtiger werden.

Wir von TOJOY ermöglichen es EU-Unternehmen, sich mit solchen hochwertigen lokalen Partnern zu vernetzen und Vereinbarungen zu treffen und Zugang zu Finanzmitteln, Betriebspartnerschaften und Ressourcen zu erhalten, die für das Wachstum eines Unternehmens in China erforderlich sind, und die die im CAI festgelegten Richtlinien zu nutzen. Unser erstes TOJOY-Büro in Europa wurde im Juni 2019 in Paris gegründet, um viele der weltweiten Investoren zu bedienen, die in Europa und China Geschäfte tätigen möchten.

Da dieses Investitionsabkommen die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen China und Europa stärkt, gehen wir davon aus, dass Plattformen zur Geschäftsbeschleunigung wie TOJOY zunehmend an Bedeutung gewinnen werden.

Europäische Unternehmen, die diese Plattformen dazu nutzen, zuverlässige chinesische Partner für Kapitalbeschaffung und gemeinsame Geschäfte zu finden, erhalten Zugriff auf Ressourcen, die für einen erfolgreichen Start oder eine schnelle Expansion in China erforderlich sind. Chinesische Unternehmen können diese Plattformen ebenfalls nutzen, um europäische Märkte zu erschließen und ihr Geschäft auszubauen. Über solche Plattformen können Kooperationsmodelle für alles geschaffen werden, von Rohstoffen über landesweite Expansionsprojekte bis hin zu Fusionen und Übernahmen.

China ist und bleibt einer der am schnellsten wachsenden Märkte. Ich glaube, dass europäische Unternehmen, wenn sie nicht bereits in China sind, Investitionen in China demnächst auf ihre Agenda setzen werden.

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