Arnoldner/Zierfuß: Ungerechtigkeiten bei der Nachmittagsbetreuung an Wiens Schulen beseitigen

Morgen wird sich zeigen, ob die Neos zu ihren Positionen stehen – Neos-Antrag wird wortident eingebracht

Wien (OTS) - „Die Wiener Neos haben in der rot-pinken Koalition bereits zahlreiche Forderungen über Bord geworfen. Aber morgen haben sie die Chance, sich für die Beseitigung einer Ungerechtigkeit stark zu machen“, so die Stadträtin der neuen Volkspartei Wien Bernadette Arnoldner. Während der Besuch verschränkter Ganztagsschulen mit Beginn dieses Schuljahres weitgehend gratis ist, sind offene Ganztagsschulen sowie alle anderen Formen der Nachmittagsbetreuung weiterhin kostenpflichtig. Für die offene Form der Ganztagsschule müssen Eltern bis zu 2.500 Euro jährlich bezahlen, während andere den gleichen Service kostenfrei bekommen.

Bildungssprecher Harald Zierfuß stellt im morgigen Gemeinderat auch eine mündliche Anfrage an den für Bildung zuständigen Stadtrat Wiederkehr. Die Frage zielt darauf ab, ob Wiederkehr es tatsächlich als fair erachtet, dass nicht alle Formen der Nachmittagsbetreuung gratis sind, wie die Neos es noch vor der Wahl gefordert haben. „Es ist komplett ungerecht, Eltern de facto tausende Euro Strafe zahlen zu lassen, nur weil sie sich gegen das SPÖ-Wunschmodell der verschränkten Ganztagsschule entscheiden.“

Die Neue Volkspartei Wien bringt im Gemeinderat den Antrag der Neos von Juni 2020 wortident ein. „Wir sind gespannt ob die Neos hier wie im Kurier angekündigt umfallen und gegen ihren eigenen Antrag stimmen. Es ist aber zu befürchten, dass die Neos auch hier ihre Position verlassen“, so Arnoldner und Zierfuß abschließend.

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