Hofer: Holocaust-Gedenktag muss zum Nachdenken anregen

Wien (OTS) - Anlässlich des 76. Jahrestages der Befreiung des früheren NS-Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz steht heute besonders das Schicksal der dort inhaftierten und ermordeten Kinder im Vordergrund. Mehr als 230.000 sind von den Nazis nach Auschwitz verbracht worden – nur wenige haben überlebt. „Als Vater von vier Kindern ist es mir unbegreiflich, wie es ein Regime zustande bringt, unschuldige Kinder zu inhaftieren und zu ermorden. Das markiert den Tiefpunkt der Grausamkeit und soll uns in unserem Gedenken daran erinnern, dass alles unternommen werden muss, damit sich diese unvorstellbaren Vorgänge nicht mehr wiederholen“, bekräftigt der Dritte Nationalratspräsident Norbert Hofer.

Es sei das Gebot der Stunde, die Demokratie zu festigen und allen Formen aufkeimender autoritärer Tendenzen in Österreich entschieden entgegen zu treten – egal, woher sie kommen. Auch Antisemitismus habe in Österreich keinen Platz. Hier sei das offizielle Österreich auch gefordert, derartige Tendenzen bei Zuwanderern aus dem arabischen Raum verstärkt zu unterbinden. Der Dritte Nationalratspräsident verweist hier auf den im Vorjahr erfolgten Angriff auf Eli Rosen, den Präsidenten der Israelitischen Kultusgemeinde Graz und andere Vorfälle. „Solche Angriffe aus antisemitischen Gründen haben in Österreich keinen Platz“, hält Norbert Hofer abschließend fest.

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