Bundesheer: FFP-2-Maskenverteilung an soziale Einrichtungen abgeschlossen

Tanner: „Sie alle leisten hervorragende Arbeit, die Bevölkerung kann stolz auf Sie sein“

Wien (OTS) - Die Verteilung von rund 52.000 FFP-2-Masken an 243 soziale Einrichtungen im gesamten Bundesgebiet wurde mit Samstag 12:00 Uhr abgeschlossen; die Anforderung zum Assistenzeinsatz kam am Donnerstagabend. Bei einzelnen Einrichtungen, wo die Zustellung wegen nicht Erreichbarkeit bis jetzt nicht möglich war, erfolgt Montagmorgen der nächste Zustellversuch.

Das Bundesheer ist die strategische Reserve der Republik und hilft dort, wo andere nicht mehr können. Rund 4.500 Soldatinnen, Soldaten und hochspezialisierte Zivilbedienstete der Streitkräftebasis bilden bei diesen Einsätzen die Logistikdrehscheibe. Sie kommen immer dann zum Einsatz, wenn es schnell gehen muss, denn: Rasche Hilfe zählt doppelt. Seit Beginn der Krise arbeiten sie mit ihren Kameraden des restlichen Bundesheeres im Kampf gegen Covid-19 zum Schutz der Bevölkerung eng zusammen. Als verlässlicher Partner steht das Bundesheer der Bevölkerung immer dann zur Seite, wenn schnelle Hilfe benötigt wird.

„Mit Ihren Einsätzen tragen Sie wesentlich zum Schutz und zur Sicherheit der Bevölkerung sowie zur Aufrechterhaltung der Versorgungssicherheit bei. Ich bedanke mich bei allen Soldatinnen und Soldaten und bei den vielen Zivilbediensteten für Ihren unermüdlichen Einsatz in dieser Corona-Krise. Sie alle leisten hervorragende Arbeit, die Bevölkerung kann stolz auf Sie sein - bleiben Sie gesund“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner.

So haben Bedienstete der Streitkräftebasis den ersten Covid-Impfstoff binnen elf Stunden an Bedarfsträger im ganzen Bundesgebiet verteilt.

„Seit Beginn der Krise haben wir wiederholt bewiesen, dass unsere Logistik-, Sanitäts- und IKT-Cyberexperten innerhalb kürzester Zeit, auch an Wochenenden und Feiertagen, zum Einsatz gebracht werden können. Ich bin stolz auf die hohe Qualität dieser Auftragserfüllung und das enorme Leistungspotential der Angehörigen der Streitkräftebasis“, so der stellvertretende Kommandant, Brigadier Siegfried Bognar.

Das Bundesheer ist immer da, wenn es gebraucht wird. So musste im November kurzfristig ein Pflegeheim in der Steiermark zum Schutz der Heimbewohner von Sanitätspersonal der Streitkräftebasis übernommen werden. Dabei waren 13 Sanitäter zur medizinischen Versorgung und Betreuung der Heimbewohner eingesetzt. Im Oktober haben 30 Sanitäter die slowakischen Streitkräfte bei den Covid-Massentests unterstützt.

Von Mitte März bis Mitte April des vergangenen Jahres waren über 750 Soldatinnen, Soldaten und Zivilbedienstete der Streitkräftebasis zur logistischen Unterstützung in Zentrallagern der großen Lebensmittelkonzerne sowie in Lagern der Pharmakonzerne im Einsatz; davon bis zu 150 prominente Spitzensportler des Heeressportzentrums. Viermal musste der Logistikbetrieb in Verteilerzentren der Post in Wien und Niederösterreich übernommen werden; dabei wurden an die 1,5 Millionen Pakete bearbeitet und für die weitere Zustellung vorbereitet. Wenige Tage nach der Explosion in Beirut wurde aus den Sanitätslagern der Streitkräftebasis ein Medikamentenpaket für den Lufttransport zur Hilfe vor Ort zusammengestellt.

Ende Februar 2020 haben Bedienstete der Streitkräftebasis rund 1,6 Millionen Schutzmasken binnen drei Tagen an alle Landessanitätsdirektionen bundesweit zugestellt. In Vorbereitung auf die etappenweisen Schulöffnungen wurden für das Unterrichtsministerium Ende April Mund-Nasenmasken und Desinfektionsmittel übernommen und innerhalb weniger Tage an die 500 Bundes- und Landesschulen geliefert.

Die Streitkräftebasis ist das Kompetenzzentrum für Logistik, Technik, Sanität, Transport, Cyberdefence, Entminungsdienst und Sport im Bundesheer. Zur Erfüllung der vielfältigen Aufgaben stehen dem Kommando Streitkräftebasis rund 4.500 Soldatinnen und Soldaten sowie hochspezialisierte zivile Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zur Verfügung. Diese sind auf 22 Dienststellen an 65 Standorten auf ganz Österreich verteilt.

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