FPÖ - Hofer: Die EU muss sich um den Schutz der Außengrenzen kümmern

Planspiele über Einschränkung der Reisefreiheit innerhalb Europas sind einzustellen

Wien (OTS) - Beim gestrigen Corona-Gipfel der EU-Staats- und Regierungschefs wurde über das Einschränken von Reisefreiheiten, die Einführung eines EU-Impfpasses oder die Verwendung einer „Ampelkarte“ diskutiert. Das im Vorfeld von der deutschen Kanzlerin Merkel geforderte Schließen der innereuropäischen Grenzen wurde ebenso diskutiert. Für FPÖ-Bundesparteiobmann NAbg. Norbert Hofer ist entscheidend, dass die einzelnen Mitgliedsländer ihren Weg selber bestimmen: „Die Frage, ob und wie die Außengrenzen geschützt werden, wird in Österreich getroffen - aber mit Sicherheit nicht in Brüssel.“

Anstelle den Ländern Vorschreibungen über die innereuropäischen Grenzen zu machen, wäre die EU gut beraten, endlich die Schengen-Außengrenze zu sichern. „Die EU-Außengrenze soll geschlossen werden, bis die Corona-Pandemie überwunden ist. Dadurch wird zugleich den Schleppern das Handwerk gelegt. Asylverfahren sind ausschließlich an der Schengen-Außengrenze durchzuführen“, fordert Norbert Hofer und erinnert an die immer wieder vom Kanzler getätigten Aussagen, wonach die Balkanroute geschlossen sei. „Vor wenigen Wochen erst gab die Polizei im Burgenland bekannt, dass 2020 doppelt so viele Flüchtlinge aufgegriffen wurde als im Jahr davor. Die Beteuerungen von Sebastian Kurz waren einmal mehr leider nur ein Marketinggag und erinnert an das Erfolgsversprechen mancher Haarwuchsmittel-Produzenten. Die Mehrheit der Männer in der Midlife-Crisis sucht den Erfolg verzweifelt beim mordendlichen Blick in den Spiegel.“

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at
http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0004