VP-Währing: JA zur Umgestaltung des Gersthofer Platzes – NEIN zur Umgestaltung ohne Bürgerbefragung

Ohne Bürgerbefragung keine Zustimmung der ÖVP - Bestehende Bürgereinwände müssen miteinfließen – 6 Mitglieder des Finanzausschuss entscheiden nun

Wien (OTS) - Der Gersthofer Platz ist und bleibt Währings Verkehrsknotenpunkt. Täglich frequentieren diesen Platz tausende Menschen zu Fuß, mit dem Rad, dem öffentlichen Verkehr oder dem Individualverkehr. Die neue Volkspartei Währing hat sich in den letzten Jahren massiv für eine Attraktivierung des Platzes eingesetzt und eine verbesserte Alternativplanung vorgelegt. „Unser konkreter Vorschlag liegt seit einem Jahr auf dem Tisch. Eine Prüfung der Machbarkeit durch die Stadt Wien hätte in dieser Zeit vorgenommen werden können, leider hat die Bezirksvorstehung diese Zeit ungenutzt verstreichen lassen. Eine Befragung zur Umgestaltung des Platzes war die Bedingung für die Zustimmung im Finanzausschuss", so Gemeinderätin Kasia Greco und Bezirksparteiobmann Johannes Schreiber.

Im aktuellen Vorschlag der Bezirksvorstehung und der Agenda Gruppe Lebenswertes Gersthof finden sich zwar einige Forderungen der neuen Volkspartei Währing wieder: So bekommt der Platz eine dringend notwendige öffentliche Toilette, breitere Gehsteige und mehr Sitzmöglichkeiten. Jedoch wurden viele Wünsche der BürgerInnen, welche die neue Volkspartei Währing in ihre Alternativplanung aufgenommen hatte, ignoriert. Das sind etwa der Schutzweg in der Gentzgasse oder das Beibehalten der Ampel und der zweiten Fahrspur an der Kreuzung Gentzgasse / Gersthofer Straße und auch die Einbeziehung des Platzes auf der Seite der Simonygasse. „Allerdings berücksichtigt diese Planung nicht alle wesentlichen Wünsche der Bevölkerung. Nach unserer Alternativplanung ist sowohl eine Attraktivierung des Gersthofer Platzls als auch eine vernünftige Verkehrsplanung im Sinne aller VerkehrsteilnehmerInnen möglich. Gerade im vergangenen Jahr wurde klar, dass sich die Währingerinnen und Währinger eine Befragung zur Umgestaltung des Platzes erwarten. Wir setzen uns weiter für Bürgerbeteiligung und Bürgerbefragung bei Projekten in Währing ein", so Bezirksvorsteherin-Stellvertreter Oliver Möllner.

Bis dato ist auch ungewiss, wie Bezirksvorsteherin Silvia Nossek den weiteren Umbau der Gersthofer Straße bis zum Türkenschanzplatz plant. Dies obwohl das Radwegende in der Gersthofer Straße auf Höhe Gentzgasse eine geplante Fortsetzung vermuten lässt Es braucht rasch Klarheit. „Seitens der Bezirksvorstehung wurde uns mitgeteilt, dass die Stadt Wien aktuell Möglichkeiten prüft. Die Bezirksvertretung und die Mobilitätskommission müssen sehr zeitnahe eingebunden werden. Wir fordern volle Transparenz im Bezirk, für eine gemeinsame Planung und Lösung“ so Oliver Möllner weiter.

„Beim heutigen Finanzausschuss hat der Plan der Bezirksvorstehung nur die Stimmen der Grünen (5) und der Neos (1) bekommen. Genauso viele Stimmen (ÖVP 4 und SPÖ 2) waren jedoch für eine Bürgerbefragung. Dennoch verweigert Frau BV Nossek eine Befragung der Bewohnerinnen und Bewohner Währings. Es ist bedauerlich, dass mehr als 50.000 Währingerinnen und Währinger eine Befragung durch die Bezirksvorstehung vorenthalten wird. Die Bevölkerung hätte über unseren Alternativplan oder den Plan der Bezirksvorstehung ohne Zeitverlust abstimmen können. Denn gerade für Familien, Senioren und die UnternehmerInnen ist die rasche Umsetzung wichtig", so Klubobfrau Beate Marx.

Die neue Volkspartei Währing hat sich dem Modell der Bürgerbeteiligung und Bürgerbefragung verschrieben. Gerade für große Projekte im Bezirk bietet sich regionale und flächendeckende Befragungen der Bevölkerung an. "Bürgerinitiativen, wie jene für die Routenführung des 42A und der Umgestaltung des Gersthofer Platzls zeigen uns, dass die BürgerInnen eine direkte Befragung wünsche", so Kasia Greco, Beate Marx, Johannes Schreiber und Oliver Möllner abschließend.

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Die neue Volkspartei Währing
Oliver Möllner – Bezirksvorsteherin Stellvertreter
Mobil: +43699 117 39 489
Mail: oliver.moellner@wien.oevp.at

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