Arnoldner: Umfassende Transparenz beim Um- und Ausbau des Wien-Museums fehlt weiterhin

Regelmäßige Fortschritts- und Planungsberichte sind der Bevölkerung und Opposition vorzulegen

Wien (OTS) - „Bei der Sanierung und Erweiterung des Wien-Museums muss noch mehr Transparenz einkehren. Nach 10 Jahren Planungschaos und Verzögerung ist im Sommer 2020 endlich der Spatenstich gesetzt worden. Es gibt aber weiterhin offene Fragen zu diesem Mega-Projekt, vor allem ist noch immer unklar, was es letztlich kosten wird“, so die Landesgeschäftsführerin und Stadträtin der neuen Volkspartei Wien Bernadette Arnoldner. Es ist zu befürchten, dass die budgetierten 108 Millionen Euro für den Um- und Ausbau des Wien Museums nicht ausreichen werden. Medienberichten zufolge wurde eine Kostensteigerung von über einem Drittel kolportiert.

Noch immer gibt es keinen Plan, was mit dem Winterthur-Gebäude nebenan passiert. Behält die dort ansässige australische Botschaft ihre Büros, kann die Verbindungsbrücke zwischen dem Gebäude und dem Wien Museum nicht abgerissen werden. „Der ursprüngliche Sinn und Zweck der Generalsanierung sowie die Solitärstellung des neuen Baus wird damit ad absurdum geführt. Hier fehlt eine gut durchdachte Gesamtplanung“, so Arnoldner. Auch die gesamtheitliche Planung des Vorplatzes und der Grünfläche am Karlsplatz fehlt bis heute. „Hier sind Planungslücken vorhanden, die dringend geschlossen werden müssen. Es ist schon merkwürdig, dass der Freibereich am Karlsplatz in der Planung noch keine Berücksichtigung gefunden hat.

Die neue Volkspartei Wien forderte im Dezember2020 in einem Beschlussantrag im Gemeinderat regelmäßige Berichte über Baufortschritte, Kosten- und Zeitpläne sowie über etwaige Verzögerungen und deren Ursache. „Es ist sehr erfreulich, dass unser Beschlussantrag einstimmig angenommen wurde und somit auch die Regierungsparteien SPÖ und NEOS erkannt haben, dass es bei diesem Projekt endlich mehr Transparenz braucht. Wir sind gespannt, ob man unserer Forderung nun nachkommen wird. Wien braucht längst ein modernes, architektonisch ansprechend und gut aufgestelltes Stadtmuseum. Das Wien Museum soll wieder ein attraktiver und ansprechender Ort werden, der Besucherrekorde feiert und auf allen Ebenen reüssiert. Es ist nun längst 5 nach 12 um hier mehr Transparenz sowohl für den Gemeinderat als auch für die Wiener Bevölkerung zu schaffen“, so Arnoldner abschließend.

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