SPÖ-Yildirim: „Frauen- und Familienpolitik ist unmittelbare Arbeitsmarktpolitik“

SPÖ-Justizsprecherin kritisiert konservative Frauen- und Familienpolitik der ÖVP und fordert endlich Maßnahmen in der Krise

Wien (OTS/SK) - „Frauen- und Familienpolitik ist in ÖVP-Händen ganz schlecht aufgehoben. Allein dass der Arbeitsminister heute nur einen Halbsatz für Frauen übrig hatte zeigt, wo die Prioritäten liegen. Frauen-, Familien- und Jugendpolitik ist unmittelbare Arbeitsmarktpolitik“, betonte SPÖ-Justizsprecherin Selma Yildirim heute im Nationalrat. ****

Anlass ist die Änderung des Bundesministeriengesetzes, dem die SPÖ nicht zustimmen wird. Die Familienagenden werden demnach vom Arbeitsminister zur Ministerin für Frauen und Integration verschoben.

In Richtung ihres Vorredners stellte Yildirim klar: „Sie, Herr Gerstl, sind das Sinnbild für die konservative Frauen- und Familienpolitik der ÖVP. Als ausgewiesener Experte soll sich der neue Arbeitsminister auf Zukunftsthemen konzentrieren. Und da gehören Ihrer Meinung nach Familien nicht dazu? Ich bin entsetzt!“

Frauen, Familien und Alleinerziehende seien von der Corona-Krise am stärksten betroffen. Die ÖVP habe dazu keine Lösungen zu bieten: „Für Sie ist es selbstverständlich, dass die Frauen zu Haus bleiben und dort die unbezahlte Arbeit machen. Damit wollen Sie den ‚Expertenminister‘ nicht belasten“, kritisierte Yildirim.

„Wir brauchen endlich Maßnahmen für echte Vereinbarkeit von Beruf und Familie, wir brauchen mehr Geld für Familien, der Härtefonds ist völlig unzureichend. Setzen Sie endlich nachhaltige Beschäftigungsprogramme für die Frauen, die dieses Land in der Krise am Laufen halten“, fasste Yildirim die dringendsten Forderungen zusammen. (Schluss) up/mp/sd

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