Kaup-Hasler zum Tod von Hans Staudacher: „Meister der Informellen Kunst“

Wien (OTS) - „Hans Staudacher war ein Meister der Informellen Kunst, jener abstrakten, nicht-geometrischen Stilrichtung, die in den 40er und 50er Jahren ihren Ausgang genommen hat. Seine unverkennbare Farben- und Formensprache, seine Bildkompositionen sowie seine unkonventionelle Herangehensweise machten ihn zu einem der wichtigsten Vertreter Österreichs der Malerei der Nachkriegszeit, der bis in die Gegenwart sein Schaffen stringent fortgesetzt hat“, reagiert Wiens Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler auf den Tod des in Kärnten geborenen Künstlers und Autodidakten. „Er war seiner Zeit weit voraus. Insbesondere seine Parisaufenthalte und sein Zusammentreffen mit der dortigen Kunstszene prägten ihn und sein Kunstverständnis nachhaltig und schlugen sich in seinem Werk nieder. Obwohl seine Werke auf dem Kunstmarkt Rekordpreise erzielten, blieb Staudacher stets bodenständig, umgänglich und leutselig, wenngleich auch unangepasst“.

Hans Staudacher ist auch in der zeitgenössischen Kunstsammlung der Stadt, eine der bedeutendsten ihrer Art, mit mehr als 60 Gemälden und Grafiken vertreten, beginnend mit den 50er Jahren. Er erhielt 2004 das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien, 2013 den Goldenen Rathausmann.

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