WKNÖ-Präsident Ecker: „Verlängerter Lockdown verlangt weitere Unterstützungen“

„Wir müssen von einer Strategie des Lockdowns zu einer Öffnungsstrategie mit Perspektiven und Planbarkeit kommen. Der Schlüssel im Kampf gegen die Pandemie liegt im Impfen.“

St. Pölten (OTS) - "Planungssicherheit, Unterstützungen für unsere weiter hart getroffenen Betriebe, sowie flächendeckendes Impfen und Testen.“ Das sind für Wolfgang Ecker, den Präsidenten der Wirtschaftskammer NÖ (WKNÖ), die Leitlinien, an denen sich die Bundesregierung in der weiteren Arbeit orientieren muss, um das Aufsperren und Arbeiten für unsere Unternehmen zu ermöglichen.

Es sei nachvollziehbar, dass angesichts der weiter hohen Infektionszahlen und der Mutationen des Virus nicht zur Tagesordnung übergegangen werden könne. „So, wie es Perspektiven für unsere Gesundheit braucht, so braucht es aber auch klare Perspektiven für unsere Unternehmen. Wir müssen von einer Strategie des Lockdowns zu einer Öffnungsstrategie mit fixen Perspektiven und klarer Planbarkeit kommen. Ein verlängerter Lockdown verlangt auch weitere Unterstützungen für Unternehmen, für die direkt aber vor allem auch für die die indirekt betroffenen.“

Ecker: „Jeder Test zählt. Jede Impfung zählt.“

Der Schlüssel im Kampf gegen die Pandemie liegt im Testen und vor allem im Impfen. Die Sozialpartner haben mit ihrem Generalkollektivvertrag die Weichen für eine umfassende und praxisorientierte Teststrategie in den Unternehmen gestellt. „Für den wirtschaftlichen Neustart ist es wichtig, dass schnell und viel geimpft wird. Wirtschaft und Arbeitnehmer gehen in Sachen Testen voran. Die Unternehmen leisten gerne auch bei der Impfung einen Beitrag, um eine wichtige Rolle bei der flächendeckenden Strategie einzunehmen. Je mehr geimpft wird, umso schneller bekommen wir die Pandemie in den Griff. Jeder Test zählt. Jede Impfung zählt“, so Ecker.

Nulltoleranz hat der WKNÖ-Präsident für Regelbrecher, die einen noch größeren Schaden verursachen: „Wer sich nicht an die Regeln hält, trägt dazu bei, dass wir noch länger mit diesen einschneidenden Maßnahmen leben müssen. Nur durch Disziplin und Solidarität können wir einen noch größeren Schaden für unsere Wirtschaft verhindern.“

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