Krainer zu Hilfsgelder und Krisenkosten: Koglers 180-Grad-Wendungen sind nicht mehr erträglich

Gerechte Krisenfinanzierung durch Millionärsabgabe und Solidarbeitrag

Wien (OTS/SK) - Eine Analyse des Momentum-Instituts ergibt, dass von den Hilfsmilliarden die ArbeitnehmerInnen rund ein Drittel erhalten, zwei Drittel aber die Unternehmen. Bei den Kosten ist es umgekehrt: Drei Viertel müssen die ArbeitnehmerInnen und KonsumentInnen schultern, nur ein Viertel die Unternehmen. Grünen-Chef Kogler sprach zu dieser krassen Schieflage im heutigen Kurier von einem „Auseinanderdividieren“. „Lieber derzeitiger inaktiver Justizminister Kogler, es geht um Gerechtigkeit. Denn wir sitzen nicht alle in einem Boot“, erinnert Krainer an die Arbeitslosen und die Alleinerziehenden, die GeringverdienerInnen und alle Menschen in Kurzarbeit, Homeoffice und Distance-Learning. „Manche sind eben überhaupt nicht im Boot, sondern überfliegen die Krise in ihrem Privat-Jet. Das sind die Großkonzerne, die sogar Gewinne aus der Krise machen, und die Millionäre. Es geht um deren gerechten Beitrag“, erneuert Krainer die SPÖ-Forderungen nach Millionärsabgabe und Solidarbeiträge zur Krisenbewältigung. (Schluss) up

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