ÖH Uni Salzburg: Begutachtungsfrist darf nicht folgenlos bleiben!

Mit dem 15. Jänner 2021 endet die Begutachtungsfrist für die UG Novelle. Die ÖH fordert, dass der Protest zum Anlass genommen wird, die in den Stellungahmen geäußerte Kritik anzunehmen.

Salzburg (OTS) - Im Verlauf dieser Woche demonstrierten österreichweit Studierende gegen die geplante UG Novelle. Auch in Salzburg gingen am Montag rund 200 Studierende auf die Straße. Zusätzlich zum Protest hat die ÖH Uni Salzburg eine ausführliche Stellungnahme abgegeben, in der sie begründet, wieso die meisten der im Entwurf angedachten Änderungen auf Ablehnung stoßen. „Die angedachten Änderungen bringen nur den Rektoraten Vorteile und bedeuten mehr Leistungsdruck für die Studierenden – klare Klientelpolitik. Wir fordern die Rücknahme und komplette Überarbeitung des Entwurfs!“, so Keya Baier, Vorsitzende der ÖH Uni Salzburg.

„Die Proteste haben gezeigt, dass die Studierenden mit der Novelle unzufrieden sind. Sie sind gleichzeitig auch diejenigen, die am meisten betroffen sind. Ihr Protest darf nicht folgenlos bleiben“, zeigt sich Hande Armagan, 1. stellv. Vorsitzende, entschlossen. „Weil die Novelle so weitreichend ist, war es uns wichtig, auch eine besonders ausführliche Stellungnahme zu schreiben. Diese muss aber auch ernsthaft behandelt werden – die Begutachtung eines Gesetzes darf keine Farce sein“, fordert Manuel Gruber, Referent für Bildungspolitik. „Wir werden auch den weiteren Prozess kritisch begleiten und unsere Studierenden dabei lautstark vertreten!“, so Raphaela Maier, 2. stellv. Vorsitzende abschließend.

Bilder von der Demonstration sind unter diesem Link zu finden, Credits: ÖH Salzburg/Gruber

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Keya Baier
Vorsitzende der ÖH Universität Salzburg
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