UG-Novelle retten: JUNOS Studierende schreiben einen offenen Brief an die Regierung

Wotschke/Slager: „Es braucht eine mutige Novelle, die Österreichs Universitäten endlich wieder aus dem Rankingkeller holt.“

Wien (OTS) - Die Begutachtungsfrist der UG-Novelle endet am 15. Jänner. Die JUNOS Studierenden haben daher einen offenen Brief an den Wissenschaftsminister Heinz Faßmann, Bundeskanzler Kurz und die Wissenschaftssprecher_innen im Nationalrat geschrieben und greifen damit die letzte Chance auf, aus einer Novelle mutloser Einzelmaßnahmen ein mutiges Reformpaket zu machen.

Mutige UG-Novelle

„Der jetzige Gesetzesentwurf besteht nur aus kleinen Einzelmaßnahmen. Die großen Probleme im Hochschulsektor werden so nicht gelöst. Stattdessen bräuchte es eine mutige Novelle, die Österreichs Universitäten endlich wieder aus dem Rankingkeller holt“, so Sophie Wotschke, stellvertretende Vorsitzende der JUNOS Studierenden. „Dafür braucht es eine solide Finanzierung der Universitäten durch nachgelagerte Studiengebühren. So werden den Hochschulen ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt, um qualitative Lehre an unseren Universitäten zu gewährleisten. Außerdem schaffen nachgelagerte Studiengebühren mehr Verbindlichkeit im Studium und machen somit die Scheinlösung einer Mindeststudienleistung obsolet‘“, erklärt Wotschke.

Die JUNOS Studierenden fordern in ihrem offenen Brief auch die Abschaffung von Voraussetzungsketten, mehr Wahlfreiheit im Studium und eine funktionierende Digitalisierung. „Die Abschaffung von Voraussetzungsketten, sowie mehr Wahlfächer und Freifächer ermöglichen es schneller und flexibler zu studieren“, so Stephen Slager, Vorsitzender der JUNOS Studierenden. „Das Streamen aller Lehrveranstaltungen schafft die Vereinbarkeit von Studium, Beruf und Betreuung“, fügt Slager hinzu.

Wegstreichen einzelner Punkte des Gesetzesentwurfs

Die pinken Studierenden fordern, dass die Entmachtung des Senats bei der Wiederbestellung der Rektorate und der Erstellung von Curricula, sowie die Kürzung der Prüfungstermine pro Semester von dem Entwurf gestrichen werden. Diese Punkte befinden sie als sehr kritisch. „Es braucht mehr studentische Mitbestimmung und mehr Flexibilität im Studium – nicht weniger!“, sagt Wotschke abschließend.

Der gesamte offene Brief ist auf der Webseite der JUNOS Studierenden zu lesen: studierende.junos.at

Rückfragen & Kontakt:

JUNOS - Junge Liberale Studierende
Stephen Slager
+43 660 3291769
stephen.slager@junos.at

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