Neue Volkspartei Hietzing: Verbindungsbahn muss tiefgelegt werden!

Geplante Hochtrasse wird Bezirk weiterhin teilen und ist für die Bevölkerung unzumutbar

Wien (OTS) - Mehr als verwundert zeigt sich die neue Volkspartei Hietzing angesichts der aktuellen Aussagen des SPÖ-Gemeinderats Gerhard Schmid zum Projekt „Verbindungsbahn-Neu“. „In einem Zeitungsartikel wird die geplante Hochtrasse von Schmid gemeinsam mit dem Umweltfachmann Gerhard Heilingbrunner als Klimaschutzprojekt und Allheilmittel dargestellt. Hier werden jedoch wesentliche Fakten außen vorgelassen“, so Johanna Sperker, Klubobfrau und gf. Obfrau der VP-Hietzing. "Selbstverständlich wollen wir den raschen Ausbau des öffentlichen Verkehrs, jedoch mit zeitgemäßen Planungen."

Faktum ist, dass über die geplante Hochtrasse Güterzüge donnern werden und das historische Ortsbild Hietzing dauerhaft zerstört wird. Dazu droht die dauerhafte Schließung der Querungen in der Veitingergasse, der Jagdschloßgasse und der Versorgungsheimstraße für den motorisierten Individualverkehr. Die Durchlässigkeit des Bezirks werde dadurch wesentlich eingeschränkt. „Die Hochtrasse wird den Bezirk also weiterhin teilen“, so Sperker. Eine Frequenzerhöhung des (Gefahren-)Güterverkehrs gehe zudem Hand in Hand mit diesem Projekt. „Wir müssen uns wirklich fragen, inwiefern der hinzugezogene Fachmann über das Gesamtprojekt von der SPÖ aufgeklärt wurde. Eine Tieferlegung stehe der geplanten Hochtrasse im umwelttechnischen Bereich um nichts nach, ganz im Gegenteil. „Wir kämpfen von Beginn an gemeinsam mit Bezirksvorsteherin Silke Kobald und den Bürgerinnen und Bürgern für eine Tieferlegung der Verbindungsbahn. Bei einem derartigen Jahrhundertprojekt müssen alle Optionen genau abgewogen werden - für die Umwelt, den Bahnverkehr, für den betroffenen Individualverkehr sowie für die Anrainerinnen und Anrainer. Das passiert jedoch wieder einmal nicht“, so Sperker und weiter: „Das ist die typische SPÖ-Vorgangsweise, die wir hier nicht hinnehmen werden. Hier wird ein ÖBB-Projekt durchgedrückt, das in keiner Weise einer zeitgemäßen Planung entspricht. Wir werden weiterkämpfen“, so Sperker, die ihre Unterstützung für die Bürgerinitiative „Keine Teilung Hietzings durch die Verbindungsbahn Neu“ einmal mehr zusagt.

Durch zahlreiche Anträge in der Bezirksvertretung Hietzing, im Gemeinderat sowie durch die eingebrachte Petition im Nationalrat konnte in Teilbereichen bereits Wichtiges für den Bezirk erkämpft werden“, so Sperker abschließend, die die Zusage für einen Gestaltungswettbewerb, oder die Verbesserungen für Fußgänger und Radfahrer in den Querungsbereichen anführt.

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