Dringender Handlungsbedarf für neuen Arbeitsminister

Fritz Pöltl (FCG-ÖAAB): Notwendige Regenlungen für Home-Office sind seit 10 Monaten überfällig!“

Wien (OTS) - „Mit Martin Kocher wird ein renommierter und parteiunabhängiger Experte neuer Arbeitsminister. Es ist erfreulich, dass nun ein bestens qualifizierter Fachmann das Ministeramt übernommen hat, der auch die Kompetenz besitzt, die durch Corona ausgelöste Arbeitsmarktkrise zu managen“, ist Fritz Pöltl, der Fraktionsvorsitzende der FCG-ÖAAB-Fraktion der AK-Wien überzeugt. Dies ist nämlich seiner Vorgängerin Christine Aschbacher nur zum Teil gelungen.

Rasche Lösung

So besteht etwa bei notwendigen Regelungen für das nun weit verbreitete Home-Office dringender Handlungsbedarf. Seit März, also schon seit 10 Monaten dokterten das Ministerium, die Wirtschaftskammer und die Arbeiterkammer an geeigneten Regelungen herum. Bis spätestens Weihnachten sollten die Maßnahmen fertig ausverhandelt sein, wie das Ministerium noch Anfang Dezember glaubhaft gemacht hat. Nach der Sitzung der Sozialpartner wurde aber darüber „Verschwiegenheit“ vereinbart, weil Aschbacher das Ergebnis angeblich selbst verkünden wollte. Im Ministerium herrschte seither Funkstille…

Eile ist geboten

„Mit der Ablöse von Aschbacher könnte nun die Lösung in dieser wichtigen Frage weiter in die Ferne rücken“, wie Fritz Pöltl befürchtet. Die FCG-ÖAAB-Fraktion der AK-Wien fordert deshalb den neuen Minister eindringlich auf, die angeblich bereits ausverhandelten Vereinbarungen zur Home-Office für die Tausenden betroffen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer endlich auch umzusetzen.

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