NEOS zu Ressortumstellung: Frauenpolitik ist kein Beiwagerl der Familienpolitik!

Henrike Brandstötter: „Während im Arbeitsministerium ein Fachexperte kommt, werden Frauen- und Familienagenden zusammengemischt.“

Wien (OTS) - „Familienpolitik kann auch Frauenpolitik sein, aber Frauenpolitik ist nicht Familienpolitik, liebe Bundesregierung“, betont NEOS Frauensprecherin Henrike Brandstötter anlässlich des Wechsels der Familienagenden aus dem Arbeitsministerium zur Ministerin für Frauenagenden. „Eine ohnehin nicht engagierte Frauenpolitik droht jetzt noch mehr zum Nebenschauplatz zu werden, die Vermischung von Frauen- und Familienagenden ist problematisch. Auch wenn für die ÖVP die Frauenpolitik anscheinend immer nur Familienpolitik sein kann, werden damit zwei eigenständige Bereiche vermischt. Frauenministerin Raab hat bis jetzt schon nicht durch hohes Engagement geglänzt, ob sich das in ihrer Doppelfunktion ändern wird, ist nicht wahrscheinlich.“

Es sei bezeichnend für das Gesellschaftsbild der ÖVP und enttäuschend von den Grünen, dass mit Martin Kocher ein Fachexperte ins Arbeitsministerium zieht, aber Frauen- und Familienagenden zusammengemischt werden: „Wir werden sehr genau beobachten, ob Frauen- und jetzt Familienministerin Raab sich in Zukunft für Frauenagenden zuständig fühlt.“

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