Silvester: Vorläufige Bilanz der LPD Wien

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Wien (OTS) - In der Silvesternacht kam es erwartungsgemäß zu vielen Einsätzen. In der Landesleitzentrale Wien ergingen am 31.12.2020 und 01.01.2021 weit über 4000 Notrufe woraus knapp 1600 Einsätze resultierten. Es kam zu mehreren Einsätzen unter anderem wegen Sachbeschädigungen, Lärmerregungen bzw. auch wegen illegaler Zündung von pyrotechnischen Gegenständen.
Einige nennenswerte Vorfälle:
In den Bezirken Favoriten und Floridsdorf kam es zu mehreren Beschädigungen von Zigarettenautomaten durch pyrotechnische Gegenstände.
In Simmering verletzte sich ein 25-Jähriger massiv, da ein pyrotechnischer Gegenstand in seiner Hand explodierte.
In Rudolfsheim-Fünfhaus kam es zu einer Brandentwicklung auf einem Balkon, welcher sich in weiterer Folge auf den Wohnraum ausdehnte, da ein pyrotechnischer Gegenstand am Balkon gelandet war.
In Brigittenau entstand ein Polizeieinsatz, da mehrere Personen zusammen feierten. Als die Beamten den Sachverhalt klären wollten, leisteten vier Personen Widerstand. Sie wurden vorläufig festgenommen.
Wienweit kam es bislang zu 35 Anzeigen und 9 Organmandaten wegen Übertretungen des Pyrotechnikgesetzes. In einigen Fällen wurden pyrotechnische Gegenstände sichergestellt, da die Personen diese nicht besitzen durften oder die geforderten Kennzeichnungen fehlten. Gemäß dem Covid-19-Maßnahmengesetz wurden 97 Anzeigen gelegt und 31 Organmandate ausgestellt.

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