Corona-Christkind: 927 Mio. Euro in bar unterm Christbaum

Wien (OTS) -

  • durchblicker-Umfrage: Trotz Corona-Krise schenkten Österreicherinnen und Österreicher rund 927 Mio. Euro in Form von Bargeld
  • Geld ist häufigstes Geschenk, gefolgt von Gutscheinen und Büchern, Filmen & Spielen
  • Jeder Zweite möchte heuer mehr vom Geldgeschenk sparen, 4 von 10 benötigen es für wichtige Anschaffungen, ein Fünftel für offene Rechnungen

Geldgeschenke sind krisenresistent: Auch im Corona-Jahr ist Geld das häufigste Geschenk unterm Christbaum. Insgesamt 927 Mio. Euro* steckten heuer im Kuvert, im Vorjahr waren es mit rund 836 Mio. Euro in bar deutlich weniger. Im Durchschnitt werden pro Person 274 Euro geschenkt. Das ergibt eine repräsentative Studie** von Österreichs größtem Tarifvergleichsportal, durchblicker. Ebenfalls beliebte Packerl: Aktivitätengutscheine (40 Prozent), Bücher, Filme & Spiele (40 Prozent), Wertgutscheine (38 Prozent), Kleidung (38 Prozent) und technische Geräte (30 Prozent). Bei der Höhe der Geldgeschenke gibt es je nach Bundesland deutliche Unterschiede: So finden sich in Niederösterreich und Wien mit 406 bzw. 297 Euro die dicksten Kuverts, am schlanksten sind sie in Tirol (185 Euro) und Kärnten (199 Euro).

Reinhold Baudisch, Geschäftsführer von durchblicker: “Nachdem das Christkind den Gürtel letztes Jahr enger geschnallt hat, stapelt sich heuer wieder knapp eine Milliarde Bargeld unterm Weihnachtsbaum - und so findet auch im Krisenjahr ein beachtlicher Vermögenstransfer von der älteren zur jüngeren Generation statt. Allerdings gibt es heuer für den Handel einen kleinen Wermutstropfen: Mehr als jeder Zweite plant, corona-bedingt mehr als sonst davon auf die Seite zu legen.”

Salzburger sind Sparmeister, für viele Geldkuvert dringend nötig

Im Durchschnitt werden knapp 7 von 10 Euro (68 Prozent) gleich wieder ausgegeben, ein Drittel (33 Prozent) wird gespart. Bei den Salzburgern ist es sogar fast die Hälfte (46 Prozent), wohingegen die Burgenländer fast 80 Prozent ihres Geldgeschenkes verprassen. 53 Prozent der Befragten geben an, heuer mehr als sonst vom Geldgeschenk auf die Seite zu legen, 29 Prozent planen wiederum, sich heuer etwas damit gönnen zu wollen. Für viele ist das Geldkuvert vom Christkind heuer dringend notwendig: 4 von 10 benötigen es für wichtige Anschaffungen, ein Fünftel begleicht damit offene Rechnungen.

Geldgeschenke werden konservativ und ertragsarm angelegt

Sparmotiv Nummer 1 ist – wie auch im Vorjahr – die eigene finanzielle Absicherung (59 Prozent). Aber auch für größere und kleinere Anschaffungen (jeweils 49 Prozent) wird das Geld auf die Seite gelegt. Für ein Viertel der Befragten spielt auch die Vorsorge für die Familie eine wichtige Rolle, diese stieg sogar im Vergleich zum Vorjahr um vier Prozentpunkte. Immerhin 22 Prozent legen Geldgeschenke für die Altersvorsorge an. “Ein Großteil der Geldgeschenke wird konservativ und risikoarm mittels Online-Sparkonto oder klassischem Sparbuch angelegt. 4 von 10 Österreicherinnen und Österreicher legen das Geld sogar im klassischen ‘Sparstrumpf’ beiseite. Ein Blick auf die aktuellen Zinsangebote zeigt aber, dass eine Veranlagung mit längerer Bindung ertragreicher ist”, ergänzt Baudisch.

Neben dem Online-Sparkonto bzw. Sparbuch ist laut Studie auch der Bausparer nach wie vor hoch im Kurs. Dabei werfe der kaum Zinsen ab und man käme insgesamt nur auf eine Rendite von 0,6 %, so die Experten und Expertinnen von durchblicker. Etwas besser sieht es beim Festgeld aus. Bereits ab einem Jahr Bindung schaut eine Rendite in der Höhe von 1 % vor KEST heraus, bei sechs Jahren sind es bis zu 1,45 % vor KEST. Wer seine Geldgeschenke sicher anlegen möchte, kann auf durchblicker.at Sparzinsen und Bausparkonditionen vergleichen. Ein individueller Vergleich ist kostenlos und anonym abrufbar unter https://durchblicker.at/sparzinsen und https://durchblicker.at/bausparen.

“Nur Geld” nicht beliebtestes Geschenk

Obwohl Geld am häufigsten geschenkt wird, möchten in Österreich lebende Personen nicht auf andere Geschenke verzichten: 4 von 10 (42 Prozent) freuen sich nämlich am meisten über eine Kombination aus Geld und anderen Geschenken. Nur 13 Prozent bevorzugen reine Geldgeschenke, 26 Prozent freuen sich mehr über andere Geschenke. Ausgegeben wird das Bare in erster Linie für materielle Dinge wie Bücher und Spiele (50 Prozent) oder Kleidung und Schmuck (44 Prozent). Doch auch zur Deckung der Fixkosten wird das Geldkuvert verwendet, beispielsweise für Lebensmittel (43 Prozent) oder Wohnkosten (17 Prozent).

* Berechnung: 7.358.443 Personen im Alter von 18+ in Österreich – Quelle: Statistik Austria) * 0,46 – Anteil jener, die Geldgeschenke erhalten * 274 (Durchschnittsgeldwert, den ÖsterreicherInnen geschenkt bekommen) = 927.458.155 Euro.

**Online-Befragung durchgeführt von respondi AG von 3. - 8. Dezember 2020, n=1199 (Männer und Frauen im Alter von 18+ Jahren, die in Österreich leben), repräsentativ für die österreichische Bevölkerung

Weiteres Bildmaterial und O-Töne von durchblicker-Geschäftsführer Reinhold Baudisch downloadbar unter:

https://b2g.sharefile.com/d-sf26a5cfa33a145edbf14061fda53d1c7

Bildcredit: durchblicker.at

Über durchblicker
durchblicker ist Österreichs unabhängiges Online-Tarifvergleichsportal. Aktuell bietet durchblicker 27 Tarifvergleiche für Versicherungen, Telekommunikation, Strom und Gas, sowie traditionelle Finanzprodukte wie Kredite, Girokonten und Sparzinsen. Mit den bedienungsfreundlichen Vergleichsrechnern finden Konsumentinnen und Konsumenten in diesen Bereichen Top-Angebote ohne Feilschen, können einfach und schnell online abschließen und so mehrere Tausende Euro jährlich sparen. Dazu bietet durchblicker kostenlose Beratung und unterstützt beim Wechsel zu einem günstigeren Anbieter.

Aktuell beschäftigt das Start-up mit Sitz in Wien über 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Partner von durchblicker sind Global 2000, klimaaktiv, die Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus sowie topprodukte.at, ein Service von klimaaktiv.

Weitere Informationen unter www.durchblicker.at

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