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Wöginger: Aufgabe von gewählten Politikern ist es, die Menschen vor schwerwiegenden Erkrankungen zu schützen

ÖVP-Klubobmann appelliert, Weihnachtsfeiern nur im kleinen Kreis zu begehen

Wien (OTS) - Dieses Virus zu leugnen, die Aussagen von Experten zu negieren und zu sagen, dass es diese Krankheit nicht gibt, ist eine unseriöse Politik und das lehnen wir entschieden ab. Es ist die Aufgabe von gewählten Politikern, die Menschen vor diesen schwerwiegenden Erkrankungen zu schützen – und diese Aufgabe nehmen wir auch wahr. Das sagte heute, Montag, ÖVP-Klubobmann August Wöginger in der Debatte zu den Erklärungen des Bundeskanzlers und des Vizekanzlers zu den aktuellen Corona-Maßnahmen anlässlich der heutigen Sitzung des Nationalrats in Richtung FPÖ.

Wenn er, Wöginger, mit den Bürgerinnen und Bürgern spreche, so würden etwa zwei Drittel von einer derzeit für sie mühsamen Situation sprechen, aber sie verstehen die Maßnahmen auch, da sie um die Situation in unseren Spitälern und Intensivstationen Bescheid wissen. "Wir waren an den Kapazitätsgrenzen, zum Teil darüber", unterstrich Wöginger. "Mittlerweile kennen wir auch viele jüngere Menschen, die diese Erkrankung bekommen haben und zum Teil noch immer an massiven Atemproblemen leiden."

Natürlich seien die bevorstehenden Weihnachtsfeiertage für viele Familien herausfordernd, bat Wöginger, die Feiern nur im kleinen Kreis zu begehen, "weil wir sonst diese Infektionszahlen nicht in den Griff bekommen. Wir wollen diese Pandemie gemeinsam bewältigen – damit wir ein besseres 2021 bekommen und wieder Licht am Ende des Tunnels sehen."

Es zeige sich auch, dass die Zahlen mit heute 1.519 Neuinfektionen nach unten zu bringen sind, appellierte der Klubobmann an die Bevölkerung, dass sich so viele wie möglich auf freiwilliger Basis testen lassen. Es gehe darum, über die nächsten Wochen und Monate zu kommen. Daher seien diese Testungen notwendig, dankte Wöginger den -zigtausend Freiwilligen, über Feuerwehr bis zum Roten Kreuz und den Kommunalpolitikern für ihre Arbeit und erinnerte daran, dass auch vor Jahreswechsel die ersten Impfstoffe in Österreich eintreffen werden.

Die FPÖ hingegen agiere weder konstruktiv, noch bringe sie Vorschläge. Hasstiraden hätten im Parlament nichts verloren. Klubchef Kickl habe letzte Woche selbst unterschrieben, dass es heute keine Sonderaktion im Hohen Haus gibt und es rein um die Reparatur eines Gesetzes gehen soll. Er habe heute aber mit einer Vereinbarung, die es bereits seit Legislaturperioden gibt, gebrochen.

Wöginger hob in diesem Zusammenhang hervor, dass es allerdings auch vernünftige Kräfte in der FPÖ gebe. Präsident Norbert Hofer habe zurecht gemeint, dass es notwendig sei, in den Pflegeheimen zu testen und dies auch im Frühjahr schon verlangt. Von Kickl kamen hingegen nur kampfrhetorische Tiraden, die der Sache nicht dienlich seien, appellierte Wöginger an die FPÖ, hier keine Ängste hinsichtlich der Testungen oder Impfungen zu schüren. "Denn nur durch diese Maßnahmen werden wir die Situation einigermaßen überstehen."
(Schluss)

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