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Osteuropa: Ausländische Direktinvestitionen von Coronakrise erfasst

Das wiiw veröffentlicht seinen neuen FDI Bericht

Wien (OTS) - In der ersten Jahreshälfte 2020 gingen ausländische Direktinvestitionen nach Osteuropa um 58% zurück - stärker als global, aber schwächer als in anderen Industrienationen. Die Investitionszuflüsse dürften in etwa zwei Jahren wieder das Vorkrisenniveau erreichen. Die osteuropäischen EU-Mitgliedstaaten und Teile des Westbalkans könnten von einer Rückverlagerung der Produktion durch multinationale Konzerne profitieren. Die Übernahme inländisch orientierter Sektoren durch heimische Investoren und ökonomischer Nationalismus könnten wiederum ausländische Investitionen aus Osteuropa teilweise verdrängen. Langfristig wird jedoch die Struktur der Wertschöpfungsketten durch den technologischen Wandel - vor allem in der Automobilindustrie - geprägt werden. Dieser könnte auch dazu führen, dass westliche Investoren ihr Kapital aus Osteuropa in ihre Heimatmärkte zurückführen. Dies sind die wichtigsten Schlussfolgerungen des neuen wiiw FDI Berichts für Osteuropa.

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte unserer Pressemitteilung.

Rückfragen & Kontakt:

Gabor Hunya, wiiw Senior Research Associate und Hauptauthor (hunya@wiiw.ac.at)
Veronika Janyrova, wiiw Pressekontakt (Tel: 0660/3194058, janyrova@wiiw.ac.at)

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