Schmid/Friedrich/Höckner zum Schlosspark Schönbrunn: Engelstor öffnen statt Parteipolitik auf Kosten der Bürger*innen!

Elefanten nicht gegen Bäume ausspielen

Wien (OTS/SPW) - Bei der gestrigen Bezirksvertretungssitzung in Hietzing haben sich alle Parteien dafür ausgesprochen, dass das Engelstor des Schönbrunner Schlossparks geöffnet werden soll. Die Öffnung des Eingangs würde mehr Sicherheit für die Besucher*innen des Schlossparks mit sich bringen. Marcel Höckner, Klubobmann der SPÖ Hietzing: „Es ist schön zu sehen, dass das Thema im Bezirk auf allgemeine Zustimmung stößt. Schönbrunn ist ein Bundesgarten und leider hat der Bund nichts aus der Causa Augarten gelernt. ÖVP und Grüne haben die von der Sozialdemokratie eingebrachte Petition im Nationalrat abgedreht.“

Die Öffnung des Engelstors stellt eine Entlastung des schmalen Gehwegs entlang der Hietzinger Hauptstraße dar. Vor allem in den Sommermonaten bei großem Andrang wird deutlich, dass der Gehweg zu schmal ist und darüber hinaus als Hitzeinsel fungiert. Bezirksvorsteherin-Stellvertreter Matthias Friedrich ergänzt: „Schönbrunn hat im Jahr mehr als 4,2 Millionen Besucher*innen. Es ist eine fadenscheinige Ausrede, aus Kostengründen die Öffnung zu verhindern. Wir hoffen sehr, dass die Bezirksfraktionen von ÖVP und Grünen auf die zuständigen Abgeordneten und MinisterInnen einwirken können.“

Zwtl.: Elefanten versus Bäume

Völlig unklar scheint die Situation über die Erweiterung des Elefantenareals im Schönbrunner Tiergarten. Medienberichten zufolge soll der Finanzminister rund 23 Millionen Euro freigegeben haben, um ein neues Areal für Elefanten zu schaffen. Darüber hinaus ist auch ein „Aquarium Haus“ geplant. Für den Vorsitzenden der SPÖ Hietzing, Gemeinderat Dr. Gerhard Schmid, ist klar: „Einem Abtausch Flora und Fauna unter Ausschluss der Öffentlichkeit kann die Sozialdemokratie keine Zustimmung erteilen. Selbstverständlich ist das Tierwohl von größter Bedeutung und wir verlangen volle Aufklärung, weil die Verhältnismäßigkeit der kolportierten Pläne nicht nachvollziehbar erscheint.“

Matthias Friedrich stellt fest: „Der Bezirk hat das Recht, im Vorhinein zu erfahren, was geplant ist. Selbst wenn das Projekt ein neues touristisches Highlight darstellen sollte, sind die Verkehrssituation und auch die Konsequenzen für die Anrainer*innen zu berücksichtigen.“ Abschließend ist es den Hietzinger Mandatar*innen wichtig zu betonen: "Wir sind nicht gegen die Erweiterung des Tiergartens. Großprojekte erfordern aber die Einbindung der Bevölkerung und der Verantwortlichen im Bezirk. Wir wünschen uns vom Finanzminister, dass das Geldbörsel bei den Unterstützungsmaßnahmen für Kleinunternehmen ähnlich locker sitzt wie bei der geplanten Erweiterung des Tiergartens." (Schluss)

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