FPÖ – Ecker: Alleinerziehende dürfen nicht Verlierer der Pandemie werden

Beihilfen rasch erhöhen, um Armutsfalle einzudämmen

Wien (OTS) - Klare Worte fand heute FPÖ-Frauensprecherin NAbg. Rosa Ecker zur Notlage von Alleinerziehenden in Österreich, die durch die COVID-19-Pandemie verschärft wurde. „Es ist leider eine Tatsache, dass die Arbeitslosigkeit bei Frauen durch die beiden Lockdowns massiv stieg. Viele Frauen und vor allem Alleinerziehende hatten und haben Teilzeitjobs und kamen mit Müh und Not finanziell über die Runden. Viele dieser Frauen und Mütter haben unverschuldet durch die einhergehende Wirtschaftskrise ihren Job verloren, Ersparnisse waren kaum da oder sind schon längst aufgebraucht. Auch bei Familien und Frauen muss die Ansage von ÖVP-Kanzler Kurz - koste es, was es wolle – gelten, denn Familien und Alleinerziehende brauchen rasch und unbürokratisch finanzielle Hilfe“, unterstützte Ecker den Vorschlag von FPÖ-Bundesparteiobmann NAbg. Norbert Hofer nach einer Sonderzahlung für Familien mit Kindern und Alleinerziehende.

„Es wäre ohne viel bürokratischen Aufwand leicht machbar, eine 13. Familienbeihilfe auszubezahlen. Die Daten für die Bezugsberechtigung liegen bei den Finanzämtern auf, ebenso jene der Alleinerziehenden, da diese ja auch die entsprechenden Meldungen wie Alleinerzieher beziehungsweise Alleinverdiener beim Finanzamt melden“, hoffte Ecker, dass die schwarz-grüne Regierung den Familien rasch die nötige finanzielle Hilfe ermöglicht. „Wir müssen alles daransetzen, um die bereits vorhandene Armutsfalle für Familien nicht zu erhöhen - dazu gehört aber auch ganz, dass das Arbeitslosengeld angehoben wird. Viele Alleinerziehende sehen sich auch mit der Tatsache konfrontiert, dass etwaige Unterhaltszahlungen durchaus herabgesetzt werden oder wurden, weil der zur Zahlung verpflichtete andere Elternteil etwa auch den Arbeitsplatz verloren hat“, sagte Ecker.

„Die Fakten liegen auf dem Tisch. Ich erwarte mir von ÖVP-Kurz und der zuständigen ÖVP-Frauenministerin, dass die notwendigen Maßnahmen als ‚Weihnachtspackerl‘ den Betroffenen unter den Christbaum gelegt werden. Dann haben viele dieser Familien, Alleinerziehenden und Kinder vielleicht doch noch ein schönes Weihnachtsfest“, so Ecker.

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