Zellhofer zu Impfungen: Durchführung nur durch berechtigte Gesundheitsberufe

Bundesvorstand der ÖGB/ARGE-FGV für Gesundheits- und Sozialberufe warnt vor Aufweichung der Kompetenz und setzt auf Freiwilligkeit

Wien (OTS) - „Es ist uns wichtig festzuhalten, dass eine intermuskuläre Injektion nach derzeitiger Rechtlage ausschließlich durch das laut entsprechenden Berufsgesetzes qualifizierten Personal erfolgen darf,“ sagt Josef Zellhofer, Vorsitzender der ÖGB/ARGE- FGV. „An dieser Regelung darf auch bei der COVID-Impfung auf Rücksicht auf die Gesundheit, der zu Impfenden, in keinem Fall gerüttelt werden! Es kann nicht sein, dass plötzlich jede und jeder ohne ausreichende Ausbildung impfen darf und vielleicht später noch für Folgeschäden verantwortlich gemacht wird.“

Freiwilligkeit bei COVID-Impfung

„In den nächsten Wochen wird eine COVID-Impfung verfügbar sein. So begrüßenswert das gerade für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Gesundheits-, Pflege- und Sozialberufen auch ist, der Bundesvorstand der ÖGB/ARGE- FGV hat sich letzte Woche einstimmig gegen eine verpflichtende COVID- Impfung ausgesprochen. Eine solche Entscheidung liegt im Verantwortungsbereich jedes Einzelnen und auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gesundheits-, Pflege- und Sozialbereich dürfen nicht zwangsverpflichtet werden!“ stellt Zellhofer klar.

„Es bedarf Aufklärung und Vertrauen in die KollegInnen, dass jeder Einzelne eine verantwortungsvolle Entscheidung für sich treffen wird,“ so Zellhofer abschließend.

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