Mehr ArbeitnehmerInnen-Schutz im Homeoffice-Gesetz: "Gesundheit am Arbeitsplatz darf nicht zur Privatsache werden"

Die Sozialpartner verhandeln derzeit um die Formulierungen eines neuen Homeoffice-Gesetzes. Dabei muss ArbeitnehmerInnen-Schutz eine zentrale Rolle spielen.

In einer Pandemie hat der ArbeitnehmerInnenschutz eine besonders wichtige Rolle. Das Problem ist, dass das ASchG (ArbeitnehmerInnenschutzgesetz, Red) für die neuen Gegebenheiten nur alte Verfahren erlaubt. Wir müssen dort beraten und aktiv werden, wo gearbeitet wird und nicht Begehungen in leeren Büros machen.
Dr. Gerhard Klicka, IBG GF und Arbeitspsychologe

Wien (OTS) - Derzeit sieht es so aus, dass viele Unternehmen der Ansicht sind, dass ihre Fürsorgepflicht im Homeoffice nicht mehr gilt. In vielen Betrieben laufen Pläne, Büroflächen zu reduzieren und betriebliche Gesundheitseinrichtungen zu schließen. MitarbeiterInnen im Homeoffice drohen sich selbst überlassen zu werden. Dr. Gerhard Klicka, Arbeitspsychologe und Geschäftsführer von IBG, erklärt im Interview, warum die Arbeit in den eigenen vier Wänden ebenso krank machen kann wie im Büro – und warum im Homeoffice die unternehmerische Fürsorge für MitarbeiterInnen nicht vor den Firmentoren endet.

Dr. Gerhard Klicka: "In einer Pandemie hat der ArbeitnehmerInnenschutz eine besonders wichtige Rolle. Das Problem ist, dass das ASchG (ArbeitnehmerInnenschutzgesetz, Red) für die neuen Gegebenheiten nur alte Verfahren erlaubt. Wir müssen dort beraten und aktiv werden, wo gearbeitet wird und nicht Begehungen in leeren Büros machen." Das Interview in voller Länge finden Sie auf der IBG-Homepage.

IBG GmbH, gegründet 1995 ist mit über 165 MitarbeiterInnen, davon 70 ArbeitsmedizinerInnen, Österreichs größte Unternehmensberatung im Beriech des Betrieblichen Gesundheitsmanagement. IBG ist in ganz Österreich vertreten.

Rückfragen & Kontakt:

Ansprechpartnerin: Renate Ruhaltinger-Mader
M +43(676) 38 49 022
Email presse@ibg.at I office@fabelhaft.biz

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FBH0001