„A Team für Österreich“: Folge drei über Fast Fashion, Mental Health und einen bemerkenswerten Lebensretter

Thematisieren, aufklären, verändern – Larissa Marolt und Team setzen am Puls der Zeit an

Wien (OTS) - Am Mittwoch, dem 9. Dezember 2020, geht „A Team für Österreich“ in ORF 1 um 21.05 Uhr wieder aktuellen gesellschaftsrelevanten Themen auf den Grund. Larissa Marolt greift dieses Mal gemeinsam mit dem Redaktionsteam folgende Themen auf: Fast Fashion ist seit Jahren in aller Munde und schockt mit enormem Ressourcenverbrauch und menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen. Wie kann zum Umdenken angeregt werden? Aufmerksamkeit wird in dieser Folge auch der mentalen Gesundheit gewidmet, denn in der Corona-Krise nahmen Einsamkeit, Angstzustände und Depressionen signifikant zu. Grund zur Freude gibt es, wenn das „A Team“ einem Lebensretter ganz besonderen Dank ausspricht.

Sieben Kilogramm – dies entspricht jener Menge, die in Österreich jährlich pro Person an Kleidung entsorgt wird. Rund die Hälfte der Stücke hat eine Lebensdauer von weniger als drei Jahren. Insgesamt verursacht die Textilbranche weltweit 1,2 Milliarden Tonnen CO2-Ausstoß – mehr als der internationale Flug- und Schiffsverkehr zusammen. Als wäre das nicht Grund genug, um ein Umdenken der Gesellschaft hin zur Slow Fashion zu fordern, sind auch Ressourcenverbrauch und Arbeitsbedingungen dieser Branche besorgniserregend. In einem Experiment versucht das „A Team“ herauszufinden, ob Menschen weiterhin Billig-Kleidung kaufen, selbst wenn sie davor über die Produktionsumstände informiert wurden. Darüber hinaus geht das „A Team“ mit gutem Beispiel voran, zeigt, wie man Kleidung upcycelt und diese Stücke für einen guten Zweck in einem Pop-up-Store verkauft.

„Mental Health“, also mentale Gesundheit, gewinnt zunehmend an Bedeutung. Allein in Österreich sind aktuell 1,2 Millionen Menschen von einer psychischen Krankheit betroffen. Nicht zuletzt durch die Corona-Pandemie wurde ein Rekordniveau an Stress-, Angst- und Depressionszuständen verzeichnet. Dennoch gelten psychische Probleme weiterhin als Thema, das lieber verschwiegen wird. Viele möchten nicht einmal mit der eigenen Familie darüber sprechen und mehr als die Hälfte aller Österreicherinnen und Österreicher wüssten nicht, wo oder wie sie sich Hilfe verschaffen könnten. Das „A Team“ möchte diesem Stigma ein Ende bereiten und sagt: Psychische Krankheiten sind ganz normal – niemand ist mit diesem Problem allein und Hilfe steht bereit. Prominente und nicht prominente Menschen berichten von ihren Erfahrungen mit psychischen Erkrankungen und stehen symbolhaft für eine Vielzahl, die unter den zunehmenden Belastungen des Alltags leidet. Unter dem Motto „Es ist ganz normal“ ruft das „A Team“ eine Aktion ins Leben, der sich zahlreiche Prominente, darunter Kabarettist Thomas Stipsits und Ö3-Moderator Robert Kratky, anschließen und offen über psychische Probleme reden.

Von wegen „Tropfen auf den heißen Stein“ – es ist beachtlich, was eine einzige Person mit nur einer Tat bewirken kann. Dies zeigt sich am Beispiel Franz Primetshofers. Der Oberösterreicher ist seit 40 Jahren ehrenamtlicher Sanitäter und hat mehr als 60.000 Arbeitsstunden Gutes getan. Er war Leitstellendisponent und Lehrbeauftragter und trug maßgeblich dazu bei, dass Rettungssanitäter den Defibrillator anwenden dürfen. Ende 2020 wird er seinen Dienst quittieren – ein Ereignis, das das „A Team“ nicht unzelebriert verstreichen lassen möchte. Und so bekommt der Held Überraschungsbesuch von ehemaligen Patienten …

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