Heide: "Im Kulturausschuss stellen wir die Weichen für die Zukunft der europäischen Kulturhauptstädte"

Corona-Pandemie macht Anpassung des Zeitplans notwendig

Wien (OTS/SK) - Heute hat der Kulturausschuss des EU-Parlaments einen neuen Zeitplan für die europäischen Kulturhauptstädte verabschiedet. Hannes Heide, SPÖ-EU-Abgeordneter und ehemaliger Bürgermeister der europäischen Kulturhauptstadt 2024 Bad Ischl, sagt: „Die Corona-Pandemie hat den Kultur- und Veranstaltungsbereich unmittelbar und mit voller Härte getroffen. Vor dem Hintergrund abgesagter Events und unsicherer Reisebestimmungen ist und war die normale Abhaltung und Planung des Programms einer europäischen Kulturhauptstadt unmöglich. Der neue Zeitplan soll das Engagement und die harte Arbeit, die die Verantwortlichen in die Planung eines solchen kulturellen Mammut-Projekts stecken, würdigen. Kunst und Kultur sind zentrale Bausteine für die Weiterentwicklung von Städten und Regionen und ein zentraler Baustein eines europäischen Bewusstseins.“ ****

Die Kulturhauptstädte des Jahres 2020 - Galway und Rijeka - werden bis 30.04.2021 verlängert. Für das Jahr 2021 sind sonst keine weiteren Kulturhauptstädte eingeplant, da die Vorbereitung aufgrund der Pandemie und die finanzielle Absicherung praktisch unmöglich waren. Damit kommt es zu Verschiebungen bei der Austragung in den kommenden Jahren. Die für 2021 eingeplanten Kulturhauptstädte – Timisoara in Rumänien und Elefsina in Griechenland – werden auf 2023 verschoben, Novi Sad in Serbien auf 2022. Die Kulturhauptstädte Esch in Luxembourg und Kaunas in Litauen für 2022, sowie Veszprem in Ungarn für 2023 finden wie geplant statt.

Ab 2024 läuft alles wie vorgesehen weiter: Bad Ischl, Tartu und Bodo starten mit 1.1.2024. Dieser Zeitplan ist zwischen den EU-Institutionen und den jeweiligen Mitgliedstaaten abgesprochen und bedarf noch der formalen Beschlussfassung im EU-Parlament und im Rat der EU-Mitgliedstaaten. (Schluss) sc

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