Wiedereröffnung des MAK am 8. und 9. Dezember 2020 mit fünf neuen Ausstellungen bei freiem Eintritt

Start am 8. Dezember mit vier neuen Ausstellungen, darunter „ADOLF LOOS. Privathäuser“, am 9. Dezember folgt „SHEILA HICKS. Garn, Bäume, Fluss“

Wien (OTS) - Nach der temporären Schließung aufgrund des Covid-bedingten Lockdowns öffnet das MAK den Museumsbetrieb am 8. und 9. Dezember 2020 mit fünf neuen Ausstellungen. Ab 8. Dezember, 10:00 Uhr, sind die Ausstellungen „ADOLF LOOS. Privathäuser“, „FRECH UND FREI! Die Invasion verborgener Objekte“, „100 BESTE PLAKATE 19. Deutschland Österreich Schweiz“ und „Antonia Rippel-Stefanska. Einer glänzt weniger“, die fünfte Position der Reihe CREATIVE CLIMATE CARE, für die Öffentlichkeit zugänglich. Ab 9. Dezember ist die Großausstellung „SHEILA HICKS. Garn, Bäume, Fluss“, die erste Personale der international bekannten Künstlerin und Virtuosin textiler Techniken Sheila Hicks, zu sehen. An beiden Tagen ist das gesamte MAK bei freiem Eintritt geöffnet.

NEU-ÖFFNUNGEN am Dienstag, 8. Dezember 2020, 10:00–19:00 Uhr

ADOLF LOOS. Privathäuser
(MAK-Schausammlung Gegenwartskunst, 8. Dezember 2020 – 14. März 2021)
Anlässlich seines 150. Geburtstags widmet das MAK Adolf Loos (1870–1933), einem der bedeutendsten Wegbereiter der Moderne in der Architektur, eine Ausstellung. „ADOLF LOOS. Privathäuser“ legt den Schwerpunkt auf seine revolutionären privaten Wohnbauten, zumeist luxuriös eingerichtete Einfamilienhäuser, Villen und Landhäuser für eine bürgerliche, oft jüdische Klientel, aber auch für KünstlerInnen und LiteratInnen. Kontrastierend dazu stehen in der Ausstellung, die knapp 100 Entwurfszeichnungen, Pläne, Fotografien und Modelle aus dem Adolf-Loos-Archiv der Albertina zeigt, bedeutende Sozialprojekte des Jahrhundertarchitekten.

FRECH UND FREI! Die Invasion verborgener Objekte
(MAK, 8. Dezember 2020 – 5. April 2021)
Im Ausnahmejahr 2020 lädt das MAK mit der spontan inszenierten Ausstellung „FRECH UND FREI! Die Invasion verborgener Objekte“ zu einer ungewöhnlichen Entdeckungsreise durch die MAK-Sammlung: Teils noch nie oder sehr selten gezeigte Highlights und besondere Exponate verlassen für kurze Zeit das Depot und drängen sich in überraschenden Szenerien in die permanenten Schauräume und das MAK DESIGN LAB. Mehr als 100 verborgene Meisterwerke erobern in der vom Designstudio mischer'traxler und von Janina Falkner inszenierten Ausstellung bisher fest vergebene Plätze im Museum temporär und lassen unerwartete Assoziationen, spielerische Konstellationen oder auch paradoxe Szenarien entstehen.

100 BESTE PLAKATE 19. Deutschland Österreich Schweiz
(MAK-Kunstblättersaal, 8. Dezember 2020 – 14. März 2021)
Grafische Ideenwelten unterschiedlichster Formensprachen – vom studentischen Plakat-Projekt bis zur Auftragsarbeit etablierter GrafikdesignerInnen – treffen in der Ausstellung zum Wettbewerb „100 BESTE PLAKATE 19. Deutschland Österreich Schweiz“ als optisches Kulinarium erneut aufeinander. Die Siegerprojekte, drei davon aus Österreich, bestechen durch den Einsatz von Typografie als integrativem Bestandteil des Gestaltungsprozesses.

Antonia Rippel-Stefanska. Einer glänzt weniger
(CREATIVE CLIMATE CARE GALERIE, 8. Dezember 2020 – 3. Jänner 2021)
In ihrer Pop-up-Ausstellung Einer glänzt weniger setzt sich die Künstlerin Antonia Rippel-Stefanska mit Emotionen wie Angst vor Trennung, Abhängigkeit und Hilflosigkeit im Hinblick auf die Corona-Pandemie und die Klimakrise auseinander. Ihre Analogie ist ein Spiel, in dem Aktionen einzelner Individuen nachhaltige Auswirkungen auf die Gesellschaft haben. In einer raumgreifenden Installation zeigt die Künstlerin in der fünften Pop-up-Ausstellung zu CREATIVE CLIMATE CARE, einer Kooperation des MAK und der Universität für angewandte Kunst Wien, neue skulpturale Arbeiten und Animationsvideos.

NEU-ÖFFNUNG am Mittwoch, 9. Dezember 2020, 10:00–19:00 Uhr

SHEILA HICKS. Garn, Bäume, Fluss
(MAK-Ausstellungshalle, 10. Dezember 2020 – 18. April 2021)
Beweglich, sinnlich und anziehend, unendlich farbintensiv, einmal zart und intim, dann monumental und raumgreifend: Die Gewebe, Skulpturen und Installationen der Künstlerin Sheila Hicks fordern traditionelle Vorstellungen von Textilkunst heraus und erforschen neue künstlerische Ebenen. Hicks gilt als Virtuosin textiler Techniken und historischer Traditionen. Bildende Kunst verwebt sie mit Design, angewandter Kunst und Architektur, um neue Objekte und Environments zu schaffen, in denen das Material, das Taktile, die Form und feine bis vibrierend leuchtende Farbnuancen ihre eigene faszinierende Sprache entfalten. In der MAK-Ausstellung „SHEILA HICKS. Garn, Bäume, Fluss“, ihrer ersten Personale in Österreich, präsentiert die Künstlerin sowohl neue als auch bekannte Werke und raumgreifende Skulpturen, die sie in Bezug zur Architektur setzt.

Ausführliche Presseinformationen und Bildmaterial zu allen Ausstellungen stehen unter MAK.at/presse zum Download bereit.

Zu „100 BESTE PLAKATE 19. Deutschland Österreich Schweiz“ und „ADOLF LOOS. Privathäuser“ (Ausstrahlung ab 4. Dezember 2020) bietet das MAK Online-Führungen an. Zugänglich über den MAK-YouTube-Kanal https://www.youtube.com/makwien (abrufbar auch über MAK.at)

Während des gesamten Museumsbesuchs ist verpflichtend ein Mund-Nasen-Schutz (MNS) zu tragen und ein Abstand von zwei Metern zwischen den BesucherInnen einzuhalten.

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MAK-Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Judith Anna Schwarz-Jungmann (Leitung)
Cäcilia Barani, Sandra Hell-Ghignone
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